Bettina Kiraly

Mein Name ist Bettina Kiraly, aber man kennt mich auch unter meinem Pseudonym Ester D. Jones. Ich lebe mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in einem kleinen Dorf in Niederösterreich. Das ist auch der Grund, weshalb meine Geschichten oft in Österreich spielen und österreichische Ausdrücke enthalten.

Ich habe vor über zehn Jahren meinen ersten Roman veröffentlicht, nachdem ich mit siebzehn meine erste Geschichte begonnen habe. Inzwischen sind mehr als dreißig Romane von mir erschienen. Doch erst 2016 habe ich meinen ersten Gayromance-Roman beim dead soft Verlag veröffentlicht. Ich hatte die Idee zu einem Buch, das in meinem Kopf irgendwie nicht funktioniert hat. Erst als mir mein Held verraten hat, dass es sich bei ihm nicht wie von mir gedacht um eine Frau sondern um einen Mann handelt, hat die Geschichte den notwendigen Dreh erhalten. Kurz darauf ist „Mein Herz schlägt in deinem Takt“ im dead soft Verlag veröffentlicht worden. Seitdem lässt mich die Liebe zu diesem Genre nicht mehr los. Bislang habe ich mich auf Gayromance konzentriert. Nächstes Jahr werden allerdings ein Gayromance Fantasyroman und ein Gayshifterroman erscheinen. Weitere Ideen warten in der Schublade darauf, dass ich mir Zeit für sie nehme. In Zukunft möchte ich mich noch mehr auf homoerotische Lektüre fokussieren und mich an unterschiedliche Untergenre wagen.

»Ich hatte die Idee zu einem Buch, das in meinem Kopf irgendwie nicht funktioniert hat.«
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Unter meinem Pseudonym Ester D. Jones schreibe ich historische Liebesromane. Mit der zweiteiligen „Der Gentleman seines Herzens“-Reihe habe ich Gayromance Regency herausgebracht. Die Vermischung dieser beiden Genres hat mir viel Spaß gemacht, wobei mir bewusst ist, dass es in dem Jahrhundert, in dem die Geschichte angesiedelt ist, schwierig war, seine Homosexualität zu entdecken. Dramapotential ist also gegeben. Bestimmt kehre ich irgendwann zu diesem Genre zurück.

Die Idee zu einer Geschichte beginnt bei mir meist mit einem vagen Gefühl und einer spannenden Konstellation an Helden, die ich in einer außergewöhnlichen Situation erlebe. Ich plotte die Handlung vor dem Schreiben nicht bis ins kleinste Detail. Allerdings mache ich mir vorab grobe Notizen, was in den einzelnen Kapiteln geschehen soll. Manchmal entwickeln meine Helden einen eigenen Kopf und stoßen einzelne Teile meiner Geschichte über den Haufen.

Darum versuche ich flexibel zu bleiben und mich in der Vorbereitungszeit nicht zu verrennen. Grob halten sich meine Charaktere ohnehin an meine Vorgaben.
 
Ich darf mich hauptberufliche Autorin nennen. Bis auf wenige Ausnahmen schreibe ich täglich – am liebsten an meinem Schreibtisch mit Kopfhörern ganz in meiner eigenen Welt. Mit Schreibblockaden habe ich hin und wieder zu kämpfen.
Das passiert aber nur dann, wenn ich mich noch nicht genug mit einer Geschichte beschäftigt habe und die Charaktere nicht gut genug kenne. Sobald ich mich näher mit meinen Helden beschäftigt habe, funktioniert es auch wieder mit dem Schnellschreiben. Ich habe fixe Arbeitszeiten, weshalb ich ungefähr ein, zwei Monate reine Schreibzeit pro Roman brauche. Aus irgendeinem Grund werden meine Geschichten aber gerade immer länger, als eigentlich geplant. Dann kann die Fertigstellung auch schon mal länger dauern.
Das passiert aber nur dann, wenn ich mich noch nicht genug mit einer Geschichte beschäftigt habe und die Charaktere nicht gut genug kenne. Sobald ich mich näher mit meinen Helden beschäftigt habe, funktioniert es auch wieder mit dem Schnellschreiben. Ich habe fixe Arbeitszeiten, weshalb ich ungefähr ein, zwei Monate reine Schreibzeit pro Roman brauche. Aus irgendeinem Grund werden meine Geschichten aber gerade immer länger, als eigentlich geplant. Dann kann die Fertigstellung auch schon mal länger dauern.
Text & Bilder © Bettina Kiraly, Robert Syrovatka;
mit freundlicher Genehmigung.
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