23. Juli 2024
2024AUTOR*INAUTORENTAGEINTERVIEW

Interview mit Justin C. Skylark

© Tristan Lánstad

WSQ [Jay]: Hey Justin, fein, dass Du Dir heute Zeit für uns genommen hast. 

Justin: Klar, kein Problem. Danke für die Einladung.

WSQ [Jay]: Ich hoffe, die Couch ist bequem. Tris, räume mal das schwarze Fellknäuel da weg.

Justin: Katze weg – auch okay, wegen meiner Allergie, außer sie gehört zu den weniger allergenen Rassen (grinst).

WSQ [Tris]: (lacht zerknirscht) Bei dem Plüschknäuel wohl eher weniger! Beelzi, komm her, mach unserem Gast ein wenig Platz … 

Justin: Beelzi? Von Beelzebub? (lacht)

WSQ [Tris]: Ja, genau. Eigentlich heißt er Beelzebub, aber wir nennen ihn Beelzi. Womit können wir Dir was Gutes tun?

Justin: Ich nehme einen Kaffee schwarz bitte und Kekse gehen immer.

WSQ [Tris]: Getränke und Kekse stehen zur freien Verfügung. Bediene Dich gerne. ^^

WSQ [Jay]: Justin, ich habe mich gefragt, da Du ja schon recht lange im Geschäft bist, ob Du spontan die genaue Zahl Deiner bisher veröffentlichten Bücher weißt – oder musst Du nachzählen? Und hast Du von jedem der Romane ein Exemplar im Regal?

Justin: Das stimmt, ich bin gefühlte 100 Jahre im Geschäft (grinst). Ich weiß, dass Magnus wohl Roman Nummer 30 war, demzufolge müsste ich nun bei 32 sein, wenn man meine Nebenprojekte weglässt, aber genau weiß ich es auch nicht. Und klar, jedes Buch steht in meinem Regal, teilweise auch mit altem und neuem Cover.

WSQ [Jay]: Muss ich mir das so vorstellen, dass Du sie manchmal auch aus dem Regal nimmst, um sie zu lesen?

Justin: Wenn ich ein Buch überarbeiten will oder an Fortsetzungen schreibe, muss ich zwangsmäßig einige Dinge nachlesen, das stimmt. Ansonsten denke ich, dass wohl jeder Autor seine Werke im Regal stehen hat, man ist ja auch etwas stolz drauf.

WSQ [Jay]: Justin C. Skylark ist ein Pseudonym. Gerade der Nachname erinnert vom Klang her an den jungen Protagonisten einer gewissen Sternen-Saga (grinst). Hat der Name irgendeinen Bezug zu Starwars? Bist Du vielleicht ein Fan? Oder warum hast Du diesen Namen gewählt?

Justin: Als ein Pseudonym sehe ich den Namen nicht mehr. Er steht seit Jahren als eingetragener Künstlername in meinem Ausweis. Wenn ich schreibe und mich in Autorenkreisen oder auf Messen befinde, bin und fühle ich auch Justin, das steht gar nicht zur Debatte, das lebe ich inzwischen.
Star Wars kenne ich, bin aber kein richtiger Fan. Der Ursprung des Namens liegt auch gefühlte 100 Jahre zurück (grinst). Ich hatte mal eine Freundin, die mich Justine genannt hatte, in Bezug auf die einstige Freundin Justine Frischmann von Brett Anderson (Suede) Wir waren große Fans von Suede und mir wurde eine gewisse Ähnlichkeit zu Justine F. nachgesagt. In meiner folgenden Selbstfindung habe ich dann einfach das ›e‹ weggelassen und blieb bei Justin. Ich fing 1998 mit dem Schreiben an. In dem Jahr war die Lerche der Vogel des Jahres. Ich kann mich mit ihren Eigenschaften – himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt – identifizieren und hab mich damals somit für Skylark entschieden – englisch für die Feldlerche genau genommen. Da ich mir damit irgendwie einen Namen aufgebaut habe, bin ich dabei geblieben.

WSQ [Jay]: Interessante Herleitung. Darauf wäre ich nicht gekommen.

Justin: Ja, ich stecke voller Überraschungen (lächelt).

WSQ [Tris]: In Deinen Romanen hast du sowohl die Untergenre Dramen, Fantasy, als auch Contemporary bedient. Die Frage stellt sich uns jedoch, ob Du schon immer queer geschrieben hast – oder gab es zuvor auch andere Geschichten?

Justin: Als Kind habe ich schon komische Dinge getippt, das waren aber mehr so lustige Geschichten. In meiner tiefsten Gothic-Phase fing es dann mit düsteren Gedichten an. Ich habe mir in Gedanken aber schon immer Storys ausgedacht.
Als ich dann so sehr von Brett Anderson fasziniert war und mehr Kontakt zur queeren Szene fand, begann ich 1998 meinen ersten Gay-Roman zu schreiben. Das war der heutige 3. Teil der Neal Anderson-Reihe. Demzufolge habe ich immer queer geschrieben. Es kam mir auch noch nie in den Sinn, es anders zu machen.

WSQ [Tris]: Jede*r Autor*in hat sicherlich ein Buch, welches ihm besonders wichtig war zu schreiben. Weißt Du, welches es bei Dir ist? Erzählst Du uns warum?

Justin: Richtig festlegen kann ich mich da nicht. Zum einen ist es die ganze Neal Anderson-Reihe, weil damit irgendwie alles anfing. Auch ist die Dylan & Thor- Reihe inzwischen ein fester Bestand meines Lebens geworden und somit wichtig.
Richtige Herzprojekte waren aber Greenland, ein Roman, der irgendwie ›auf Reise‹ entstanden ist, ohne, dass ich mir etwas Festes vorgenommen hatte. Ich wollte einfach einen ›Grönland-Roman‹ schreiben und ließ mich auf meiner Kreuzfahrt dorthin inspirieren. Auch bin ich diese Fahrt für meine verstorbene Oma angetreten, was die Sache für mich aufwertet.
Wichtig war mir auch Schatten über Asbury Isle, weil ich ein großer Fan vom Film ›Der weiße Hai‹ bin, aber ich wollte die Story gerne im Gay-Format haben und irgendwie ist die Darstellung des Hais nicht mehr zeitgemäß, das wollte ich ändern.
Ebenso wichtig war mir Das Arrangement – ein Buch, das ich François Schoder gewidmet habe, er hat inzwischen auf 3 Covern von mir einen Platz gefunden und dafür bin ich ihm sehr dankbar. (Herzaugen macht)
Ihr seht also: Irgendwie ist jedes Buch (von mir) für mich wichtig. Da fällt mir noch Nachts im Zoo ein, das dem Berliner Zoo und Thomas Dörflein gewidmet ist.

WSQ [Jay]: Ok, macht Sinn. Und für welches Buch würdest Du Dir eine  Hörbuchproduktion oder gar eine Verfilmung wünschen?

Justin: Ein Hörbuch von Bis dass der Tod euch scheidet wäre schon klasse … also wer einen kennt, der einen kennt, darf sich bei mir melden, bevor ich es selbst in die Hand nehme (lacht).
Ich denke auch, dass sich die Dylan & Thor-Reihe am besten für eine Verfilmung eignen würde und vielleicht die Moths-Reihe, wenn es etwas düsterer werden soll.

WSQ [Tris]: Oh ja, daran wäre ich auch interessiert!

WSQ [Jay]: Gibt es Thematiken, die Du zwar behandelt hast, Du aber nicht noch einmal schreiben würdest?

Justin: Craig’s little Dawn und Träume … alles anders sind zwei Bücher, die ich vom Inhalt her ziemlich grausam finde. Ich weiß nicht, ob ich das heute noch so schreiben könnte. Das war wirklich schwere Kost.

WSQ [Tris]: Wobei ich persönlich schwere Kost ja sehr mag.

WSQ [Jay]: Dito (grinst). Seit einiger Zeit publizierst Du noch unter dem Pseudonym Alexander Clark. Wie viel Justin haben diese Geschichten? Oder sind sie gänzlich anders? Magst mal was zu diesen Romanen erzählen?

Justin: Das ist eine sehr interessante Frage. Da hole ich mal etwas aus. Ich hatte schon sehr lange vor, nochmal ganz von vorne zu starten – also mit Veröffentlichungen unter einem Namen, der nicht ›vorbelastet‹ ist. Als mir die Idee zu Mark – Sexmachine kam, war der Zeitpunkt gekommen, Alexander herauszuholen, was ich absolut nicht bereut habe. Da ich das meinen Stammlesern aber dann doch nicht vorenthalten wollte, habe ich mich dazu entschieden, nicht ganz anonym zu veröffentlichen – sondern als bekennendes Nebenprojekt. Unter Alexander Clark schreibe ich völlig ohne Zwang, ohne irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen und das fühlt sich sehr gut an.
Es gibt in den Geschichten explizit und gezielt mehr Erotik – ja, nennt es Einhandliteratur, womit ich absolut keine Probleme habe, denn als Pornos sehe ich sie nicht, denn es ist natürlich auch eine sinnige Story darin verpackt. Da findet man wohl etwas Skylark. Mein Slogan dazu: Alexander Clark fängt da an, wo andere Gay Romance Autoren aufhören (grinst breit).

WSQ [Jay]: Oh ich glaube, dann muss ich mal sehr bald was von Alexander Clark lesen (zwinkert).

WSQ [Tris]: Welchen Stellenwert haben Rezensionen für dich? Liest Du sie alle und wie gehst Du mit negativem Feedback um?

Justin: Ich freue mich immer über Feedback. Am schönsten ist es jedoch, dem Leser persönlich auf den Messen gegenüberzustehen und sich auszutauschen. Auch erreichen mich ab und zu Lesermeinungen per email, das ist privater und für den Leser entspannter. Ich weiß, dass meine Leser leider nicht sehr rezensionsfreudig sind, eine persönliche Message geht dann leichter von der Hand.
Schön finde ich es, wenn Rezensionen in Blogs gepostet werden, aber auch Instagram und Tiktok werden häufiger genutzt, das finde ich persönlich auch netter, als die Feedbacks auf Amazon, wo jeder Gay-Roman kategorisch seine kommentarlose 1-2 Sterne-Bewertung bekommt. Das langweilt auf Dauer.
Ohnehin finde ich es schade, dass so viele Blicke auf Amazon geworfen werden, denn es gibt andere Möglichkeiten und Plattformen, die weitaus fairer und netter sind. – Da ich zu jedem Buch von mir zu 100% stehe, lässt mich kommentarlose Kritik auch kalt. Auf Details, die dem Leser nicht gefallen haben, gehe ich gern ein, das ist natürlich dann nur live oder per PN/Mail machbar. Auf der letzten Messe stand eine Kundin am Stand und meinte lauthals zu einem meiner Bücher: »Das Cover ist hässlich« – Da musste ich direkt schmunzeln, weil ich denke, sie wusste nicht, dass der Autor daneben steht und es hört.

WSQ [Jay]: Peinliche Angelegenheit (grinst). Ich habe so um die 2000er meine ersten Bücher von Dir gelesen. Das waren damals die bereits von Dir benannten Romane Craig‘s little Dawn und Träume – alles anders. Die beiden Bücher sind schon damals im dead soft Verlag erschienen. Wenn man Dich mit dem Verleger Simon Rhys Beck zusammen erlebt, spürt man, dass mittlerweile eine jahrelange, innige Freundschaft zwischen Euch beiden entstanden ist. Aber wie und wann habt Ihr Euch gefunden? Magst Du was darüber erzählen?

Justin: Das war wohl echtes Schicksal, dass Simon und mich zusammengebracht hat. Ich glaube es war so 1999, da hatte ich schon einige Bände der Neal Anderson – Reihe auf Papier (flüstert: mit Schreibmaschine wohl gemerkt!). Ich lernte Simon über das Musik-Magazin Zillo kennen.

WSQ [Jay]: Ach Zillo (lacht). Die Annoncen habe ich mir auch immer durchgelesen.

Justin: Ja, kaum zu glauben, damals gab es noch keine Smartphones. Wir hatten zuerst eine Brieffreundschaft und teilten uns über Brit-Pop-Bands wie Suede und Strangelove aus. Erst nach einigen Briefen stellten wir fest, dass wir beide Gay schreiben und Simon berichtete von seinem Verlag (Anm.: damals noch Alter Ego) Irgendwann hab ich ihm dann ein Skript von mir geschickt und ich habe an einigen Anthologien mitgewirkt. Wir trafen uns dann auch persönlich und die Chemie stimmte einfach. Später kam dann mein Debüt Craig’s little Dawn beim Verlag heraus.

WSQ [Tris]: Ist ja spannend, wie das gelaufen ist. Manchmal sind solche Begegnungen so entscheidend. Hast Du – während Du damals Dein Debüt geschrieben hast – jemals vorgehabt so lange im Schreib-Geschäft zu bleiben oder war das damals erst mal eine fixe Idee?

Justin: Als ich die Neal Anderson-Reihe begann, hatte ich nie geglaubt, sie jemals veröffentlichen zu können. Natürlich hat man davon geträumt, aber es war zuerst ein Schreiben für mich selbst. Das änderte sich dann mit dem Kennenlernen von Simon und dem Kontakt zum Verlag. Die Neal Anderson-Reihe kam dann zuerst im Himmelstürmer Verlag heraus und bei dead soft konnte ich zum Glück auch einige Skripte herausbringen. Es hat sich einfach so entwickelt, ich habe es nie als richtig großes Ziel gehabt, mich einfach nur über die Entwicklung gefreut. Heute kann ich es mir ›ohne‹ nicht mehr vorstellen (grinst).

WSQ [Jay]: Du publizierst neben den Büchern beim dead soft Verlag auch als Self- Publisher. Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen? Und hat es die Bücher eher willkürlich getroffen oder steckt da schon eine Idee hinter, warum die einen beim Verlag und die anderen im Eigenverlag veröffentlicht wurden?

Justin: Ich habe mich schon sehr früh mit der ›Produktion‹ von ebooks beschäftigt, als die Möglichkeit neu auf den Markt kam. Als ich die Rechte an der Neal Anderson-Reihe vom Himmelstürmer Verlag zurückerobert hatte, stand für mich ohne Frage fest, dass ich die Neuveröffentlichung mit Überarbeitung und neuen Covern selbst in die Hand nehme. Auch nach der Auflösung des AAVAA-Verlags wollte ich die Moths-Reihe selbst neu rausbringen.
Kurzgeschichten werden in Verlagen eher selten genommen, deswegen gibt es Geschichten-Anthologien und Mini-Romane von mir auch als SP-Bücher.
Zudem hat sich die Branche in den letzten Jahren aufgrund von Corona und der Inflation, den vielen amerikanischen Titeln, SP und KU stark verändert. Der Markt ist meines Erachtens übersättigt, kleine Verlage geben auf, weil die Kosten zu groß werden. Dementsprechend wird auch mehr geguckt, welche Titel rentabel sind.
Spider Raven’s Heart wurde z.B. vom Verlag abgelehnt, weil das Thema Dämon nicht gut läuft. Lustigerweise ist es momentan wieder in aller Munde. Die Werke Greenland und Magnus waren dem Verlag in Bezug auf die Thematik zu speziell, was ich schade fand, aber sowas hält mich dann nicht auf, die Romane trotzdem als SP herauszubringen. Und überraschenderweise habe ich mit Greenland auch einige neue Leser erreicht. Ich schreibe immer das, wozu ich Lust habe und orientiere mich nicht daran, was gerade ›in‹ ist, noch werde ich mich anbiedern oder bevorzugt behandelt, nur weil ich Bestandsautor oder mit Simon befreundet bin. Ich würde mich dennoch freuen, wenn irgendwann mal ein Skript wieder ins Verlagsprogramm passt. Ansonsten ist es auch schön mit SP sein eigener Herr zu sein (grinst breit).

WSQ [Jay]: Ist schon irre, wie sich die Möglichkeiten gewandelt haben. Früher hätte man eben Pech gehabt, wenn ein Verlag das Manuskript abgelehnt hätte – heute publiziert man es dann eben selbst. Die Freiheiten sind hier enorm bereichernd.

Justin: Das stimmt –  obwohl es natürlich auch viel Fragwürdiges auf dem Markt gibt. Ich will mir die Szenarien nicht vorstellen, wenn in Zukunft mit KI übersetzt oder geschrieben wird. Dann wird es noch schwerer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das macht es uns kleinen Autoren nicht einfach.

WSQ [Jay]: Word! Wie lebst Du privat? Erzähle das, was Du preisgeben möchtest. Früher hattest Du Meerschweinchen, wie aus so manchen Videos bekannt ist (grinst). Wohnen weiterhin welche bei Dir oder sind inzwischen andere Tiere hinzugekommen – oder haben diese abgelöst?

Justin: Ich wohne nach wie vor in einem Vorort von Kiel – nah am Wald und am Meer -, habe eine Eigentumswohnung und lebe allein, habe aber dennoch einen Partner, bei dem eine Katze (zwinkert und flüstert: allergenfreundlich) wohnt. Ich selbst habe noch 2 Meerschweinchen, das stimmt, dazu noch 2 Aquarien mit Fischen, Garnelen und Schnecken. Auf dem Balkon züchte ich Wasserflöhe und ab und zu habe ich den Wellensittich meiner Mutter zur Pflege. Fahren tu ich einen Honda Civic und ein Klapprad namens Klappfred gibt es auch, sonst noch Fragen? (grinst breit)

 WSQ [Tris & Jay]: Klappfred! (lachen beide)

WSQ [Jay]: Sehr geil.

Justin: Ja, hat man mein Herz erobert, kann man viel Spaß mit mir haben.

WSQ [Tris]:  Wenn Du jemanden besuchst, was könnte dieser Jemand Dir anbieten, um Dich kulinarisch zufrieden – bestenfalls glücklich zu machen?

Justin: Kaffee und Kuchen gehen immer, auch Pizza und ein Glas Rotwein. Ich sage aber immer: Sollte ich mal auf einer einsamen Insel unterkommen, wäre ich mit Kaffee und Nudeln ausreichend versorgt (grinst breit).

WSQ [Tris]: Kaffee haben wir ja schon mal da. Vielleicht kommen die Nudeln dann gleich noch im Anschluss (grinst zurück).

WSQ [Jay]: Du publizierst viele Bücher im Jahr. Ab und an besuchst Du aber auch das Fitnessstudio; zumindest gab es früher auch dazu Reels ^^  – gehst Du denn noch einem regulären Brotjob nach? Weil – wo bleibt da die Zeit fürs Schreiben?

Justin: So viele Bücher sind es gar nicht, 1-2 im Jahr im Durchschnitt und meist eine Kurzgeschichte zu Weihnachten. Fitness ist mir wichtig, das stimmt. Da das Schreiben und Lektorieren nicht ausreicht, um meinem Lebensstandard gerecht zu werden (grinst) arbeite ich noch zu 60% in der Pflege im Krankenhaus. Das sind meist 12 Tage im Monat. Schreiben mache ich dann an meinen ›freien‹ Tagen, meist nachmittags nach dem Sport oder abends, wenn ich nicht gerade bei meinem Freund auf der Couch liege und Filme sehe (lacht).

WSQ [Tris]: Bedeutet ›Schreiben an einer Geschichte‹ Entspannung und Freizeitbeschäftigung für Dich, wie andere vielleicht malen, schwimmen oder einen Verein besuchen oder ist es eher mit einer anspruchsvollen gewissenhaften Arbeit zu vergleichen, die tagtäglich ihre Stunden zugeteilt bekommt? Gibt es auch Tage, wo Du es als anstrengend empfindest, Dich vielleicht selbst unter Druck setzt?

Justin: Als Hobby sehe ich das Schreiben schon lange nicht mehr, nicht nur, weil die Tantiemen wie bei jedem anderen Job in meine Haushaltskasse einfließen. Ich sehe es eher als eine Berufung. Ohne Schreiben würde ich eingehen, es ist oftmals der Grund, warum ich morgens überhaupt aufstehe (lächelt und flüstert: neben dem Gedanke an Kaffee). Ja, beim Schreiben kann ich abschalten, der Realität entfliehen, es entspannt mich und macht mich glücklich. Ich erlebe eher Eustress, als dass es nervt – Schreibblockaden oder Ideenmangel kenne ich nicht. Natürlich gehe ich an all meine Werke gewissenhaft und gründlich ran, aber einen festen Zeitplan erstelle ich mir nicht, höchstens grobe Ziele, Wörteranzahl, Deadlines, die auch mal über den Haufen geschmissen werden.
Da ich aber auch als Lektor für den Verlag arbeite, sieht es an manchen Tagen anders aus. Da sitze ich manchmal stundenlang an den Überarbeitungen an Korrekturen und das kann stressig sein. Da setze ich mir auch ein Zeitlimit, denn die Autoren warten natürlich auf ihr überarbeitetes Skript. Da ich das Lektorieren sehr genau nehme, fordert das oft viel Zeit. 

WSQ [Tris]: Andererseits ist es aber auch eine sehr wichtige Aufgabe. Man sieht leider viel zu oft, wie sehr das danebengehen kann, wenn man kein Lektorat machen lässt.

Justin: Da gebe ich dir zum Teil recht. Manchmal würde ich mir wünschen, dass Skripte schon gut korrigiert ins Lektorat kommen und sich der Lektor nicht stundenlang mit ›Aufräumarbeiten‹ beschäftigen muss. Jeder Autor kann die Grundregeln des Schreibens lernen und beachten, das ist wirklich nicht schwer bzw. sollte ein gewisser Ehrgeiz vorhanden sein, ein Skript schon im Vorfeld gut abzuliefern.

WSQ [Jay]: Das unterschreibe ich sofort.

WSQ [Tris]: Die Dylan und Thor-Reihe spielt in England und Norwegen. Aufgrund Deiner häufigen Besuche dort, scheint Dir gerade Norwegen besonders nahe zu sein. Wie ist es dazu gekommen? Ist es nicht so, dass Du auch die norwegische Sprache lernst? Wie würdest Du da Dein Fortgeschrittenen-Level einstufen? (grinst)

Justin: Ja, Norwegen ist ein Land, in das ich auswandern würde, hätte ich die Wahl. Auch zu dieser Wandlung gibt es eine Geschichte … (schlürft Kaffee)
Es war einmal vor vielen Jahren (grinst breit) da war ich großer Fan von Mortiis (Anm.: Norwegischer Sänger) Wenn mich etwas oder jemand packt, dann interessiere ich mich auch für das Drumherum, also für Norwegen in dem Fall. The smell of rain, grandioses Album von Mortiis damals. Ich erinnere mich, dass ich zu dieser Zeit anfing, nach Norwegen zu reisen. Später rutschte ich, auch durch den Roman Szandor’s Erbe, in die Black Metal-Bewegung rein und durch Bis dass der Tod euch scheidet und mein Interesse für den Sänger Gaahl, wurde das noch extremer und ich ging auch zum Norwegischkurs. Meine Kenntnisse würde ich aber noch im A-Level angliedern (lacht).
Inzwischen habe ich Land, Leute und Sprache so sehr lieben gelernt, dass ich unabhängig von Bands und Co gern dort hinreise. Überhaupt hat mich der Norden gepackt.

WSQ [Jay]: Sag mal was auf Norwegisch! (grinst)

Justin: Hei, hyggelig å se dere, jeg heter Justin, jeg kommer fra Tyskland og bor i Kiel, jeg er ikke gift og har ikke barn, men jeg har en kjærest. Jeg liker Norge, men sknakker bare litt norsk. (grinst) Keine Garantie!! (lacht).

WSQ [Tris & Jay]: Und was heißt das?

Justin: Es heißt: Hallo, schön, euch zu sehen. Ich heiße Justin, komme aus Deutschland und wohne in Kiel, ich bin nicht verheiratet, habe keine Kinder aber einen Liebsten. Ich mag Norwegen, spreche aber wenig Norwegisch. (grinst)

WSQ [Tris]: Ich würde gerne isländisch sprechen können, damit ich, wenn ich es dann endlich mal nach Island schaffe, nicht wie der letzte Depp auf Englisch zurückgreifen muss. Ich denke, dass man wenigstens ein wenig die Sprache eines Landes können sollte, wenn man es bereist.

Justin: Ich finde es eigentlich gut, dass man in den nordischen Ländern gut mit Englisch weiterkommt. Das norwegische TV-Programm ist z.T. auch englisch mit Untertitel. Die Nordlichter wachsen damit auf.

WSQ [Jay]: So geht es mir auch mit manchen Ländern. Skandinavische Sprachen sind aber auch nochmal etwas schwerer in meinem Empfinden. Ich habe finnisch zum Beispiel nie gelernt.

Justin: Norwegisch, Dänisch und Schwedisch sind eher simpel zu lernen, eine Mischung aus Deutsch, Englisch und Plattdeutsch. Die Sprechenden verstehen sich mitunter auch. Finnisch ist da absolut etwas anderes, allein schon wegen der Schreibung, das wollte ich auch mal lernen, bin nicht weit gekommen (lächelt).

WSQ [Tris]: Okay, bleiben wir bei Dir, Justin. Welche drei Adjektive beschreiben den privaten Justin am besten?

Justin: zielstrebig, ausdauernd, unflexibel

WSQ [Jay]: Und was sind Deine persönlichen Pro’s und Contra’s? Was geht gar nicht und was findest Du besonders cool und wichtig?

Justin: Ich mag keinen übertriebenen Geiz und Leute, die sich zu sehr in den Mittelpunkt stellen – in dem Sinne mag ich auch keine aufgesetzte Albernheit. Demzufolge muss ich erst mal prüfen, ob ich mit meinen Mitmenschen klar komme. Das hat zur Folge, dass ich manchmal als arrogant wahrgenommen werde, aber eigentlich bin ich eher ein stiller Eigenbrötler mit festem Willen, der sich selbst genug ist, eben ein Steinbock (lächelt).
Geht nicht gibt es bei mir nicht – solange man nicht alles getan hat, um es möglich zu machen oder es zumindest ausprobiert hat. Der feste Wille kann einiges im Leben in Gang setzen.

WSQ [Jay]: Word! Die Covid-Pandemie war für viele Autor*innen tatsächlich ein kleiner Segen, weil der damalige Lockdown, Homeoffice und mehr Zeit zum Schreiben bedeutete. Wie hast Du das damals für Dich empfunden?

Justin: Da ich zu 60% in der Pflege arbeite, hatte ich kein Homeoffice. Ich habe nicht mehr oder weniger geschrieben als sonst. Dennoch habe ich den ersten Lockdown als angenehm empfunden. Ich hatte viel Zeit für mich, habe meine Wohnung von Grund auf ausgemistet und die globale Stille sehr genossen. Mir hat nur das Fitnessstudio gefehlt – da wurde dann im Wohnzimmer ›geturnt‹ (lacht).

WSQ [Tris]: Würdest Du die Pandemie in einem Deiner künftigen Bücher einbauen/erwähnen?

Justin: Zukünftig nicht mehr – nervt einfach nur. Ich habe die Kurzgeschichte: Corona-Christmas darüber verfasst und Corona in 1-2 Sätzen in Greenland erwähnt, weil es zu der Zeit noch etwas präsent war, mehr auch nicht.

WSQ [Jay]: Anderes Thema: Im Gegensatz zu den 2000er Jahren ist Social Media ein sehr großer Bestandteil für Künstler*innen geworden. Musiker*innen, Komponist*innen als auch Autor*innen etc. nutzen Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook und YouTube, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und auch, um für ihre Bücher zu werben. Das war vor 15 Jahren nicht möglich. Andererseits muss ich gestehen, dass ich persönlich dem Druck, immer wieder Content zu liefern, um im Gespräch zu bleiben, sehr anstrengend finde. Da Du beides erlebt hast: Wie ist das bei Dir? Würdest Du die Zeit lieber zurückdrehen oder ist Social Media wichtig, sinnvoll und ein Geschenk für Autor*innen und andere?

Justin: Ich denke, das gesunde Mittelmaß ist sinnvoll. Genauso wie in anderen Dingen auch. Früher hat man in seinem stillen Kämmerlein getippt und bekam kaum Feedback, hat höchstens mal Buch-Werbung in einem Gay-Magazin gesehen. Das war schon ein Highlight. Wie gesagt: Meine ersten Romane habe ich noch mit Schreibmaschine getippt. Das aufkommende Internet war schon eine tolle Sache, auch war es schön, auf den ersten Messen, mehr Kontakt zu bekommen.
Ich gebe dir aber recht: Social Media kann viel Zeit rauben und manchmal auch nerven. Man gerät schnell in Zugzwang, wenn man sich zu sehr an anderen orientiert, man muss seinen eigenen Mittelweg finden und den Moment, dazu Lust zu haben – ich poste meist spontan, wenn ich Zeit und Bock habe, alles andere wird nervig. Und ich muss oft den Kopf über Leute schütteln, die sich im Netz zum Affen machen … Sowas braucht man nicht.
Auf der anderen Seite ist es natürlich auch cool, für jedermann erreichbar zu sein und auch den Stars und Sternchen durch deren Content etwas näher zu kommen.

WSQ [Tris]: Wie gehst Du denn werbetechnisch vor, wenn ein neues Buch an den Start geht?

Justin: Ich poste regelmäßig auf FB, Instagram, ab und zu auf Tiktok, in den letzten Jahren war ich auch 2 x im Jahr auf Messen – da gibt es Flyer und Postkarten, ich habe noch old school eine Webseite, bin per email immer erreichbar. Zu einigen Büchern gibt es auch Trailer.

WSQ [Jay]: Sind Webseiten oldschool? Ich finde ja, eine eigene Webpräsenz trägt zur Seriosität bei.

Justin: Das stimmt, sehe ich auch so. Nur in der Realität treten die Leser eher über SocialMedia-Plattformen in Kontakt, als mir über meine Webseite zu schreiben. Demzufolge denke ich, dass sich die meisten mehr auf Instagram und Co informieren als auf einer Webseite. Kann aber auch nur mein persönliches Empfinden sein.

WSQ [Jay]: Ja, mit der Interaktion ist das garantiert so. Diese Erfahrung teile ich. Was bei Dir besonders gut funktioniert und Dir immer viele begeisterte Besucher*innen auf Deiner Facebook-Seite einbringt, ist Deine jährliche Weihnachtsgeschichte. Erzähle doch mal, wann die erste Story erschienen ist und ob es sich dabei um Spin Offs Deiner Bücher dreht oder um ganz neue Protagonist*innen?

Justin: Ja, zu der jährlichen Adventskalendergeschichte bin ich irgendwie durch unbequeme Umstände gekommen. Wie erwähnt war ich mal Autor beim Himmelstürmer Verlag. Als ich dort ausgestiegen bin, hatte ich noch eine Geschichte für die Pink Christmas Anthologie über, daran wollte ich aber nicht mehr teilnehmen, also brachte ich sie auf FB heraus im Rahmen eines Adventskalenders. Das kam so gut an, dass ich es die folgenden Jahre weiter machte, mit neuen Geschichten und neuen Charakteren. Es gibt aber auch eine Geschichte von Dylan & Thor und in der Story Meet & Greet habe ich mal alle Protagonisten der letzten Jahre aufgeführt, das war super (gerät ins Schwärmen).

WSQ [Tris]: Hast Du noch andere große Leidenschaften neben dem Schreiben? Zeichnen vielleicht? Oder ein bestimmter Sport?

Justin: Proud to be McFit sage ich nur, ich gehe regelmäßig ins Studio, mein zweites Zuhause. Ich gehe aber auch gern spazieren, ich reise gern, auch zu Konzerten vornehmlich nach Berlin (Herzaugen macht). Ich liebe Zoos und ja, ich versuche mich derzeit auch mit dem Zeichnen. Ich plane noch Cello zu lernen, hab eine Massageausbildung gemacht und das Drehbuchschreiben studiert, muss auch mal mehr an meinem Norwegisch arbeiten. Ich habe immer viele Pläne und zu wenig Zeit (schaut zerknirscht).

WSQ [Jay]: Das Problem kenne ich zu gut. Sucks. Gibt so viele schöne Dinge, die man machen könnte. Aber eine Massageausbildung finde ich ja besonders nice, könnte mir nur vorstellen, dass man das im Freundeskreis nicht laut erwähnen darf (lacht amüsiert).

Justin: Mein Freundeskreis ist eher überschaubar (lächelt).

WSQ [Jay]: Aber auch dieser überschaubare Freundeskreis kann ja um eine Massage bitten (grinst frech). Apropos zeichnen, aus der Dylan und Thor-Reihe ist sogar ein Manga hervorgegangen. Wie ist es denn dazu gekommen? Und liest Du selbst gerne Mangas? Hast Du zum Beispiel schon mal die Comic-Con besucht? Vielleicht sogar im Cosplay-Outfit? Viele Fragen… sry.

Justin: Mit dem dead soft Verlag waren wir nun schon einige Male in der Manga Halle auf der LBM. Beim ersten Mal wollten wir auch dementsprechend etwas ins Programm aufnehmen und ich hatte die Mangaka Ellen Chain gefragt, ob sie bereit wäre, mit mir die Dylan & Thor-Reihe herauszubringen. Die verfügbare Zeit war aber kurz und die vielen Bände waren so viel, dass wir es nicht pünktlich geschafft hätten, also habe ich aus dem Roman Red Rising Sun den Aufenthalt in Las Vegas herausgenommen und Ellen hat die Story dazu gezeichnet. Leider blieb es bei dem Projekt, was ich sehr bedaure. Zu einer anderen Comic-Con war ich noch nie, also auch kein Cosplay … Mangas lese ich gar nicht, obwohl ich sie schon toll finde.

WSQ [Jay]: Zurück zu den Büchern: Auf Deiner Homepage findet man auch einige Buchtrailer. Ich nehme mal an, wie so viele von uns hast Du sie selbst erstellt. Grundsätzlich sind die Meinungen zu Trailern in der Leser-Gemeinde gespalten, wie ich selbst bemerkt habe. Wie ist Deine Einstellung dazu? Sind sie wichtig, effektiv, informativ oder sind sie lediglich ein nettes Gimmick bzw. eine feine Spielerei?

Justin: Ja, die Trailer sind alle von mir, eine Spielerei. Zumindest habe ich noch nicht spürbar gemerkt, dass die Trailer wichtig für den Verkauf waren oder Leser Wert darauf legen. – Mittlerweile bastelt man lieber schnell eine Story oder ein Reel …

WSQ [Jay]: Schade eigentlich, ein Trailer bringt mich immer nahe an das Gefühl einer Verfilmung des Romans. Ich bin dann mein eigener Regisseur, verstehst? (grinst breit) Aber es ist natürlich ernüchternd, wenn der Trailer nicht das einbringt, was man beabsichtigt hatte. Und gut gemachte Trailer fressen ja auch viel Zeit in der Herstellung.

Justin: Da gebe ich dir auch recht, es bringt Spaß mal Regisseur zu spielen, aber eigentlich hat man dafür gar keine Zeit (schaut zerknirscht).

WSQ [Tris]: Wenn wir mal bei den Gimmicks bleiben: Unterstützt Du das Fandom, indem Du Tassen, Aufkleber, Magnete etc zu Deinen Büchern oder mit Deinem Logo erstellst? Viele Autor*innen bieten diese vor allem an ihren Messe-Ständen an.

Justin: Meine Fanbase ist nicht so groß; zumindest scheint es auf Messen eher übersichtlich, dass sich ein Merch in der Masse rentieren würde. Ich mache regelmäßig Postkarten und Flyer, die gibt es bei Bestellungen in meinem Shop gratis dazu. Auf der Messe stecke ich den Lesern, die bewusst für mich kommen, ab und zu persönlich was in die Hand: Feuerzeuge oder Kugelschreiber, sowas in der Richtung. Meine Geschenke an die Leser sind primär meine Geschichten, die viel Zeit, Nerven und natürlich auch Geld kosten. Auch ein Autor muss mit den gestiegenen Preisen klarkommen – die Teilnahmen an den Messen sind teuer genug.

WSQ [Tris]: Und wie stehst Du Autoren-Geschenken gegenüber?

Justin: Meinst du, wenn ich etwas geschenkt bekomme? Das freut mich sehr, wenn Leser mir etwas als Dankeschön schenken und es nicht immer vorausgesetzt wird, dass der Autor noch xyz Dinge zusätzlich zu Büchern oder Gewinnspielen verschenkt. In der Vergangenheit habe ich mal Plüschtiere bekommen und ganz besonders freue ich mich über Fanarts/Zeichnungen, aber auch jede Email als Dankeschön ist eine Freude für mich. – Oder eben die Anfrage zu einem Interview (grinst).

WSQ [Jay]: Was wir sehr gerne mit Dir geführt haben (grinst zurück)

Justin: Was schon Schluss hier? Ich war gerade in Plauderlaune (stopft sich noch einen Keks in den Mund).

WSQ [Tris]: (steht auf) Jetzt kommen noch die versprochenen Nudeln (grinst).

Justin: Super, ich hoffe glutenfrei (grinst). Aber zur Not esse ich auch normale.

WSQ [Jay]: Jau, Spagetti (klatscht in die Hände). Thx an dieser Stelle für das Interview, Justin. Hat Spaß gemacht.

Justin: Besten Dank für das Gespräch und ich hoffe, wir sehen uns mal wieder auf einer Messe.

WSQ [Tris]:  Bestimmt!

[Interview publiziert am 22. Juni 2024
auf ›Wir schreiben QUEER‹]

© Bildmaterial: Sandra Bluhm; Justin C. Skylark
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung.

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