Sandra Gernt

Unter dem Namen Sandra Gernt schreibe ich seit 2009 Gay Fantasy und Gay Romance.

Angefangen habe ich im Deadsoft Verlag, seit 2012 veröffentliche ich als Selfpublisherin. Mein Schaffensschwerpunkt liegt eindeutig auf Gay Fantasy, da das Entwickeln komplexer eigener Welten mit Gesetzen, Systemen, Religionen, teilweise aktiv agierenden Göttern für mich das größtmögliche Vergnügen ist.

Als Chaosschreiberin ohne Plot und Plan entdecke ich diese Welten und die Geschichten meiner Helden durch die Geschichte selbst. Sprich, ich muss immer rasch weiterschreiben, damit ich weiß, wie es weitergeht. Der kulturelle Stand meiner Welten ist nicht unbedingt klassisch irgendwo im finsteren Mittelalter angesiedelt – von Antike bis Neuzeit ist alles möglich. Manche Geschichten haben ein pseudohistorisches Setting, d.h., es gibt weder Fremdvölker wie Elfen und Trolle noch Magie und Geschöpfe wie Drachen sind Teil der Mythologie. In anderen tobe ich mich mit Gestaltwandlern, Drachen und tiefem Griff in die magietheoretische Zaubertruhe aus.

»Ich verstehe mich als süchtige Marathon-Schreiberin. Pausieren oder gar aufhören ist absolut unmöglich.«
Wir schreiben queer
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Unter dem Namen Alexandra Balzer veröffentliche ich (Hetero-)Fantasy und „Diverses“, u.a. auch Kindergeschichten.

Als Sonja Amatis vergnüge ich mich in einer spezifischen Nische: Gay Fantasy Crime. Das sind Krimis, meistens als Serie angelegt, in der Magie vorherrscht und pro Buch ein Kriminalfall gelöst wird. Im Hintergrund läuft eine langsame Liebesgeschichte, die von Band zu Band weiter vertieft wird. Hier ist meine Chaos-Schreibweise besonders spannend für mich, denn oft genug weiß ich in Kapitel 17 von 18 insgesamt auch noch nicht genau, wer denn der Mörder ist. Erstaunlicherweise wird es dennoch immer am Ende ein vollständiges, in sich logisches Buch. Für das Ausmerzen unvermeidbarer Fehler ist mein Kompetenzteam verantwortlich – auch Selfpublisher können nicht gänzlich ohne Hilfe alles allein schaffen.

Lea Baldow ist für dramatische Hetero-Liebesgeschichten zuständig, hier ist auch ein Sad End nicht ausgeschlossen.

Und Filia V. Temporis schreibt Hardcore-Gaythriller, die nicht für zartbesaitete Gemüter gedacht sind.

Was mich kennzeichnet, ist eine offenkundige Schreibbesessenheit. Ich verstehe mich als süchtige Marathon-Schreiberin. Pausieren oder gar aufhören ist absolut unmöglich. Ich liebe meine Helden und deren Geschichte intensiv und während ich ihr Buch aufschreibe, gehört der größte Teil meiner Gedanken und Aufmerksamkeit ihnen. Nach dem Ende lasse ich sie sehr schnell los. Ich liebe sie noch immer und werde sie auch in Jahren noch lieben, doch von entscheidender Bedeutung ist dann das akute Buch.

SandraGernt

Dieses Jahr werde ich meine hundertste aktuelle Veröffentlichung herausbringen. Eingeschlossen sind einige Kurzgeschichten in Anthologien, die noch auf dem Markt erhältlich sind, und eine Reihe von Gemeinschaftswerken, die ich mit Sandra Busch, Sissi Kaipurgay, Brigitte Melchers und Karin Kehrer geschrieben habe. Nicht eingeschlossen sind Romane und Kurzgeschichten, die entweder nicht mehr erhältlich oder unter geschlossenen Pseudonymen auf dem Markt sind.

Wenn ich nicht gerade schreibe oder für einige ausgewählte Freunde lektoriere, bin ich voll und ganz für meine Familie da. Ich habe einen Mann, zwei erwachsene Töchter, die noch bei uns wohnen, ein altes Haus und einen riesigen Garten – da ist Langeweile ausgeschlossen. Ich liebe es, stundenlang zu wandern, mich mit Freunden zu umgeben, Marmelade zu kochen, Fremdsprachen zu lernen – und das Nächstbuch zu planen, in dessen Welt ich vollständig verloren gehen mag.

Sandra Gernt ist Jahrgang 1976. Am Niederrhein geboren, fühlt sie sich mittlerweile in ihrer Wahlheimat Schleswig-Holstein zu Hause.

Text & Bilder © Sandra Gernt;
mit freundlicher Genehmigung.
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