Robin Lang

Wenn meine alten Lehrer heute wüssten, das und was ich so schreibe, sie würden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn das Verfassen langer, ausführlicher Texte war zu Schulzeiten und vor allem zu Schulzwecken nie meine Stärke. Das hat sich auch bis zu meinem Abi 1990 nicht geändert!

Dabei habe ich sehr früh angefangen, mich in Form von Gedichten auszudrücken und hatte schon als Teenager den Wunsch, einmal ein Buch zu schreiben. Doch bis dahin war es noch ein langer Weg. Im Laufe der Jahre sammelten sich einige Buchanfänge auf meinem Rechner, doch keine brachte ich zu Ende. Irgendwie kam das Leben in Form von Studium, Job, Ehemann, drei Kindern und einigen Umzügen dazwischen, doch der Gedanke war immer in Hinterkopf.

Und so brachte ich im Jahr 2016 meine erste KG auf Drängen einiger Testleser und mit Hilfe vieler Selfpublisher, die ich als Leserin kennengelernt hatte, heraus.

Obwohl ich davon ausgegangen war, dass sich da draußen soooo viele engagierte, tolle, wundervolle, talentierte Autoren und Autorinnen herumtreiben, dass ich wohl eher in der Masse untergehe, habe ich mir in einer Rotweinlaune mein Pseudonym gewählt und einfach losgelegt.

Mein erster Roman war „Du bist das Beste, was mir je passiert ist“ – eine Hetero-Liebesgeschichte. Daran, im queeren Bereich zu schreiben, hatte ich nie gedacht. Allerdings gab es in dieser ersten Geschichte ein schwules Tätowiererpaar. Und lustigerweise forderten mich meine Leser dazu auf, Davids und Michas Geschichte auch zu erzählen – mein erster Schritt hin zur Gay Romance.

Von da ab war es mal der Zufall (Beitrag zu einer Anthologie), mal die pure Lust („Ich schreib mal eine Weihnachtsgeschichte“ à Treebill 1), mal eigene Neugier („Gay Fantasy – probier ich mal“ à Von Mythen und Menschen) und mal der Wunsch, die Idee für mein Herzensbuch umzusetzen („Einmal Toskana – und wieder zurück?“), was mich angetrieben hat, weiterzumachen.

»Daran, im queeren Bereich zu schreiben, hatte ich nie gedacht.«
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Mittlerweile kann ich gar nicht mehr ohne Schreiben leben und sehe es als Ausgleich zu meinem sonstigen Leben in einem kleinen Ort in der Eifel mit Kind und Kegel, Haushalt, Mann und Teilzeitjob. Wenn ich in meine Bücher eintauche, wenn ich als Robin Lang auf Messen gehe oder mich auf FB tummele, dann ist das meine kleine Auszeit vom „normalen Leben“.

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Text & Bilder © Robin Lang;
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