Like a Dream | Blog

Wie Like a Dream entstand / Meilensteine

“Like a Dream” ging am 29.03.2001 nach einer 9-tägiger Programmierungszeit online und gilt als eines der ersten deutschen Shonen-Ai und Yaoi Portale Deutschlands. Viele heutige Boys Love Fans fanden erste Informationen zu queeren japanischen Comics auf „Like a Dream“, weit bevor sie in Deutschland boomten. Hauptauslöser war ein, in der AnimaniA erschienener Artikel über Shonen-Ai/Yaoi – das Thema zog mich sofort in den Bann. Die ersten Jahre konzentrierte ich mich daher auf japanische Mangas, die nach und nach ihren Weg in die deutschen Buchläden fanden, später kamen Artbooks und Animes dazu, wenngleich der Schwerpunkt stets auf den Neuerscheinungen im Mangabereich lag

Anfang 2007 beschloss ich die Seite umfassend neu zu gestalten und beschloss nicht nur über Mangas und Animes zu berichten, sondern auch Rezensionen über Filme und Bücher hinzuzunehmen, um das Angebot zu erweitern. Auch Interviews und Hintergrundinformationen sollten einen festen Platz bekommen. In den folgenden Jahren folgten zwei weitere Änderungen im Seitenaufbau und Layout, bis ich mich Ende 2010 für das Regenbogenlayout entschied, dass die Portalseite noch heute begleitet (http://vee-jas.de/Like). Es war die größte und umfassendste Aktualisierung und Erweiterung, die Like a Dream jemals erhalten hat.

»Wahrscheinlich bewerte ich Bücher strenger, weil ich selbst schreibe und mir daher Fehler aller Art schneller ins Auge springen, insbesondere wenn es sich um Logiklücken handelt oder die Figuren nicht nachvollziehbar agieren.«
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Im Februar 2014 fand die letzte große Änderung statt: „Like a Dream“ erhielt einen Blog, um dem Wunsch nach schnellerer Aktualisierung gerecht zu werden und mit der rasanten medialen Weiterentwicklung mitzuhalten. Zunächst erschienen die Rezensionen vorab auf dem Blog und wurden später gebündelt auf die Homepage übertragen, doch selbst das war mit der Zeit zu aufwendig. Daher erscheinen die Berichte seit Ende 2014 nur noch auf dem Blog. Aufgrund des Umfangs der Rezensionen, die bis 2014 geschrieben wurden (rund 500), wurden die alten Berichte nicht auf den Blog übertragen, sondern sind nur auf dem alten Portal zu finden.

Zum 15. und 18. Geburtstag des Blogs erschienen die Benefizanthologien „Like a Dream“ und „Like a (bad) Dream“, die weitere Meilensteine des Blogs markieren.

Wer hinter Like a Dream steht / Über mich

Hinter „Like a Dream“ steht die Autorin Juliane Seidel, die vorwiegend im Kinder-/ Jugendbuchgenre unterwegs ist, jedoch auch erste queere Veröffentlichungen vorzuweisen hat. Als Leserin sind mir Kinder- und Jugendbücher am liebsten, weswegen dieses Genre in gewisser Weise zum Schwerpunkt auf „Like a Dream“ geworden ist. 

Ansonsten lese ich gerne fantastische Geschichten, hin und wieder auch historische Romane und Krimis, Alltagsgeschichten, Dramen und Klassiker. Ich bin im Grunde offen für alles – lediglich Horror, Zombies und Science-Fiction sind nicht meins, ebenso wenig kann ich etwas mit BDSM und Hardcore anfangen – Erotik ist für mich zwar kein k.o.-Kriterium, doch ich kann auch gut darauf verzichten.

Im Schnitt lese ich 50 Bücher im Jahr, sprich 4-5 Bücher im Monat, je nachdem wie stark mich mein Brotjob als Teamassistentin, meine Arbeit als Autorin bzw. Organisatorin oder mein Privatleben einspannen. Zumeist handelt es sich bei diesen Büchern um Rezensionsexemplare – solche die ich bei Verlagen anfordere (zumeist aktuelle Kinder- und Jugendbucherscheinungen) oder solche, die ich von Autor*innen oder Kleinverlagen angeboten bekomme (und da ich nicht nein sagen kann, akzeptiere ich Anfragen fast immer) – ab und zu lese ich auch Bücher, die ich gekauft habe. Ich versuche jedes Buch zu lesen, das mir als Rezensionsexemplar vorliegt – nur selten breche ich ein Buch ab, wenn ich so gar keinen Zugang zur Geschichte finde (in dem Fall setze ich mich mit dem Autor / dem Verlag in Verbindung und erkläre die Gründe).

Im Laufe der Zeit habe ich mir den Ruf erarbeitet, ein strenger Rezensent zu sein, mitunter wird vor mir gewarnt, da ich auch nicht davor zurückschrecke 1 oder 2 Sterne zu vergeben, wenn mir ein Buch nicht gefallen hat – natürlich mit entsprechender, ausführlicher Begründung. Wahrscheinlich bewerte ich Bücher strenger, weil ich selbst schreibe und mir daher Fehler aller Art schneller ins Auge springen, insbesondere wenn es sich um Logiklücken handelt oder die Figuren nicht nachvollziehbar agieren. Inzwischen „warne“ ich immer vor, wenn mir jemand ein Rezensionsexemplar anbietet, denn bei mir muss der Autor / die Autorin schon offen und kritikfähig sein.

Wo ihr die Rezensionen und Like a Dream findet

Meine queeren Rezensionen findet man schlussendlich auf meinem Blog, Facebook und Instagram, ebenso poste ich sie auf Amazon, Lovelybooks und Goodreads, da ich auch bei Booksnerds als Redakteur tätig bin findet man hin und wieder meine Kritiken auch dort.

Text & Bilder © Like a Dream;
mit freundlicher Genehmigung.
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