Katharina Fendt

Ich wurde 1993 in Augsburg, Bayern, geboren und arbeite seit 2015 als stellvertretende Filialleitung in einem der führenden Discounter.

Alles begann für mich Anfang des Jahres 2018, als ich mir meine erste japanische Mangareihe im Genre Boyslove gekauft habe, der sehr schnell weitere folgten. Ich habe in jungen Jahren nie viel gelesen oder geschrieben. Ich gehörte zu jenen, die lieber zeichneten. Doch mit dieser neuentdeckten Faszination und Leidenschaft für das Genre GayRomance, welches mich von Anfang an gefangennahm, fing ich nur ein Jahr später an, meine ersten eigenen Fanfiction-Werke auf FanFiktion.de und Wattpad zu veröffentlichen, Plattformen, über die ich recht zufällig gestolpert bin.

Diesen zunächst kleineren Geschichten folgten rasch längere GayRomance Fantasy-Storys, bis ich 2021 meinen Traum von meinem ersten eigenen Urban-Fantasy-Roman in die Tat umsetzte, in welchem ich versuchte, alles zu vereinen, was mich selbst fasziniert und ich gern lese. Das Düstere – Ich hege eine kleine Leidenschaft für heiße Vampire und Dämonen, die ihre süßen Gefährten beschützen, der ich seit einiger Zeit auch die Wolfswandler hinzufügen kann – Fantasy, GayRomance und die Faszination Japans mit all seinen Facetten. ‚Angel – Ich bin Dein‘ war nach etwa einem Jahr das Ergebnis meiner geplanten Trilogie, dem rasch Band zwei und drei folgte, und die nun als Neuauflage mit den Titeln ‚Two Souls, Two Hearts und Two Lives‘ erhältlich ist. Wobei ich immer noch nicht ganz fassen kann, dass der zweite Band dieser Reihe, Omega – Ich bin Dein ( Two Hearts ), gleich den 1st Choice Award in der Kategorie Fantasy beim WSQ-Community-Award gewonnen hat. Hiermit noch einmal ein riesiges Dankeschön an alle, die für mich und mein Wölfchen gestimmt haben. ♡

»Hierzu muss ich sagen, dass meine Bücher nicht nur jedes Mal auf ein Neues traurig oder düster beginnen, bevor wir uns im Verlauf dem Happy End nähern, sie entwickeln auch gern ein Eigenleben, da ich nicht plotte.«
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Seither ist das Scheiben ein fester Bestandteil meines Lebens geworden, den ich nicht mehr missen möchte, da mir das Schreiben nicht nur unendlich viel Spaß und Freude bereitet. Es hilft mir dabei, dem hektischen Alltagsleben zu entfliehen, abzuschalten und dem ununterbrochenen Ideenfluss in meinem Kopf Herr zu werden.

So schreibe – oder kritzle – ich meine Kapitel zuallererst mit Kugelschreiber in einen Block, nachdem der Beginn meiner Geschichte in meinem Gedankenkino Gestalt angenommen hat. Bevor ich sie an meinem Laptop überarbeite, dabei am liebsten mit einer dampfenden Tasse Tee oder einem Glas Rotwein in der Hand.

Hierzu muss ich sagen, dass meine Bücher nicht nur jedes Mal auf ein Neues traurig oder düster beginnen, bevor wir uns im Verlauf dem Happy End nähern, sie entwickeln auch gern ein Eigenleben, da ich nicht plotte. Es sind immer nur einzelne Szenen oder Handlungen, die sich in meinem Kopf abspielen und zu Eckpunkten werden, je nachdem, wie sehr mich dieser Gedanke in seinen Bann zieht. Ähnlich einer großen Pinnwand mit Stecknadeln, die bei der Ersten angefangen mit einem Faden verbunden werden. Doch alles, was dazwischen passiert, nehmen meine Charaktere gerne auch mal selber in die Hand. Vielleicht mit ein Grund, weshalb ich bisher nie mit Schreibblockaden zu kämpfen hatte, was hoffentlich noch lange so bleiben wird. An Ideen mangelt es jedenfalls nicht.

Obwohl ich nicht schnell schreibe, hängt mein Herz an jedem meiner Werke, weshalb ich mich für meine erste veröffentlichte Trilogie für das Selfpublishing entschieden habe. So hatte ich von der Covergestaltung und den Charakterkarten, bis hin zum fertigen Text, alles selbst in der Hand. Zudem wollte ich mich erst einmal langsam mit allem, was es rund um das Veröffentlichen zu beachten gibt, auseinandersetzten. Doch wie bei meinen Büchern bin ich gespannt, wohin mein Weg mich führt. So ist neben einigen Sequel-Storys zu meiner Seelenbund-Trilogie, eine Wolfswandler-Romanreihe im Omegaverse in Arbeit sowie einige Einzelbände, neben welchen sich auch durchaus neue Harry-Potter-Fanfiction-Werke auf meinen Plattformen mit einreihen werden, da sie mir, ebenso wie die wundervolle Unterstützung meines Mannes, dabei helfen die Lust am Scheiben nicht zu verlieren.

Meine Werke und Charaktere sind nicht perfekt. Doch eines ist sicher – sie werden am Ende immer ein liebevolles zu Hause, an der Seite ihres Gefährten finden, egal wie lang und steinig ihr Weg auch ist.

Text & Bilder © Katharina Fendt;
mit freundlicher Genehmigung.
Unbezahlte Werbung.