25. Juni 2024

Finn Beck

Hallo!
Mein Name ist Finn, ich bin Autor und stamme aus dem schönen Harz. Mittlerweile lebe ich jedoch in der Hansestadt Hamburg. Meine Pronomen sind er/fae, ich bin nicht-binär.

Geschrieben habe ich schon immer, wenn gerade weder Stift noch Papier da ist, dann tagträume ich und denke mir auf diese Weise Geschichten aus. (Dazu sei gesagt, dass wenn ich meine Ideen niederschreibe, ich ungefähr das Tempo einer altersschwachen Schnecke an den Tag lege)
Im Gegensatz dazu habe ich erst relativ spät die Begeisterung fürs Lesen gefunden, aber auch das gehört mittlerweile zu meinen größten Hobbies. Sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen gilt bei mir: Ich bin für alle Genres offen, die Handlung muss mich nur mitreißen.

In meinen Erzählungen und Geschichten möchte ich den Charakteren viel Raum geben. Ich möchte, dass sie sich ausbreiten können. Das die Leser und Leserinnen sie wirklich kennenlernen können, mit all ihrem Charme, ihren Eigenarten und Unzulänglichkeiten. Ich möchte Geschichten erzählen, die vom Leben in all seinen Formen handeln.
Dabei sollen meine Charaktere nicht auf ihr queer-sein reduziert werden. Es ist ein Teil von ihnen (So wie es auch ein Teil von mir ist), aber nicht das einzige, was sie ausmacht.

Grundsätzlich liegen mir meine Charaktere sehr am Herzen. In ihrem Rahmen der Geschichte sind sie für mich eigenständige Persönlichkeiten, die sich während des Schreibprozesses immer weiter entwickeln. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich für die Charaktere am meisten Zeit beim Umreißen eines neuen Projekts brauche. Am Ende habe ich meist so viele Informationen zu meinen Protagonisten, Antagonisten und Nebencharakteren, dass oft nicht alles innerhalb der Handlung erwähnt werden kann.

Dazu sei gesagt, dass sich, während der Arbeit an Projekten, gerne einmal Nebencharaktere bei mir in den Vordergrund drängen und letztendlich einen deutlich wichtigeren Teil der Handlung einnehmen, als ursprünglich geplant.

Was gibt es sonst noch über mein Schreiben zu sagen…? Ich kann mich schlecht kurzfassen und bin großer Fan von komplizierten Schachtelsätzen. (Auch wenn ich versuche, mich damit zurückzuhalten)
Außerdem kann ich erstaunlich gut prokrastinieren. Selbstgesetzte Deadlines kann ich direkt vergessen. (Dafür nehme ich mich selbst diesbezüglich wohl nicht ernst genug) Bei angekündigten Deadlines von Verlagen oder Ähnlichem hingegen bin ich voll konzentriert und meist einen guten Moment früher fertig als erforderlich.

»In meinen Erzählungen und Geschichten möchte ich den Charakteren viel Raum geben. Ich möchte, dass sie sich ausbreiten können.«
Wir schreiben queer
Netzwerk queer-schreibender Autor*innen

Für alle meine Geschichten habe ich einzelne Playlists auf dem Handy. Während des Schreibens stört mich Musik zwar, aber bei Spaziergängen zum Beispiel hilft es mir, die Stimmung der Handlung aufzugreifen und neue Ideen zu sammeln. Da ich in meiner Freizeit wirklich gerne und viel wandern gehe (Und dabei unter dem Banner des Mammutmarsches, der EMTI-Wanderungen im Harz und anderen Veranstaltungen auch mal um die fünfzig Kilometer pro Tag zurücklege) habe ich mittlerweile ein kleines Diktiergerät bei mir, um während der Touren Einfälle oder neue Kapitel aufzusagen.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Geschichten viele Leser und Leserinnen begeistern kann. Das sie so viel Spaß am Lesen meiner Bücher haben, wie ich beim Schreiben und das sie meine Charaktere ins Herz schließen können.
Wer mehr über meine Geschichten erfahren möchte, kann gerne auch auf meiner Instagram-Seite vorbeischauen.

Text & Bilder © Finn Beck;
mit freundlicher Genehmigung.
Unbezahlte Werbung.