Fenja Wächter

Wenn ich es mir recht überlege, kam ich zum Schreiben durch die Fähigkeit des luziden träumens, das mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Das hört sich erst mal ganz nett an, aber wenn man als Jugendliche von einer Meute mit Mistgabel verfolgt wird, ist das nicht mehr witzig. Grundsätzlich mag ich es aber eigentlich ganz gerne … eben mit ein paar Ausnahmen.

Die Grundlage jeder meiner Ideen entstammt also wirklich einem Traum, aber letztendlich bleibt davon nicht mehr viel übrig, weil die Geschichte ja doch irgendwie Sinn ergeben muss. ^^

Der erste Traum, der mich so gar nicht mehr losgelassen hat, waren meine Dämonen. Oh, übrigens artet jede meiner Ideen in Reihen oder Mehrteilern aus. So auch meine Dämonen, was auch schließlich mein Debüt unter Klarnamen geworden ist: Band I „Varturas Hall – Dämonengabe“ von M.Welfens. Band II folgte dieses Jahr: „Varturas Hall – Dämonenseele“. Beides ist Low Fantasy, wobei einer der Protagonisten aus Band 2 homosexuell ist.

»Es ist nicht so, als wenn ich es nicht versucht hätte, zu plotten, aber irgendwie finden wir nie zusammen.«
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Sexszenen sucht man dort jedoch vergebens, denn dafür habe ich schließlich mein Pseudonym Fenja Wächter unter dem ich eben Gay Romance mit expliziten Szenen schreibe. Irgendwann gesellt sich da mit Sicherheit auch mal eine Hetero Romance dazu, aber joa, irgendwann. ^^

Ansonsten gehöre ich auch eher zu der Fraktion der Bauchschreiber. Es ist nicht so, als wenn ich es nicht versucht hätte, zu plotten, aber irgendwie finden wir nie zusammen.

Dem Plotten am nächsten kommen meine Tagträumereien in denen ich einzelne Szenen weiterspinne. Das ist entweder beim Einschlafen oder wenn ich mal wieder mit Migräne auf der Couch hänge. Vor allem bei Letzterem hab ich seeehr viel Zeit.

Ich bin übrigens Frühaufsteher. Also so richtig. Bedeutet zwischen fünf und (wirklich aller spätestens) sieben Uhr falle ich aus dem Bett. Auch am Wochenende. Dann drehe ich erst mal eine Runde mit meinem Hundi, versorge die Tierchen (Hund & Katze), mache mir einen Kaffee und dann geht es an den PC, bis der Hunger mich irgendwann wieder in die Küche treibt. Je nachdem (ob anwesend) bekommt mein Freund danach noch einen Kaffee ans Bett gebracht.

DAS ist ein perfekter Start in den Tag. Vor allem, wenn ich auch wirklich was geschafft bekomme in der Zeit. Falls nicht plus aufkeimenden Hunger, hm joa, dann werde ich unleidlich. xD

Zu finden bin ich übrigens hier: (siehe unten). Auch wenn ich nicht die Aktivste bin, aber über Besuch freue ich mich immer. 🙂

Text & Bilder © Fenja Wächter;
mit freundlicher Genehmigung.
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