Celia Jansson

Ich bin 1986 in Hamburg geboren, also ein richtiges Großstadtkind. Auch wenn ich meine ersten Lebensmonate in einer großen Wohngemeinschaft gelebt habe, haben sich meine Hippie-Eltern dann doch für ein ruhigeres Leben in Hamburg entschieden.

Noch bevor ich überhaupt schreiben konnte, habe ich mir als Kind schon Geschichten ausgedacht. Denn Geschichten, egal ob als Buch oder Film haben mich schon immer fasziniert. Meine Mutter ist außerdem Bibliothekarin und so hatte ich immer neue Bücher zum Lesen da, die ich alle verschlungen habe.

»In meinen Geschichten verarbeite ich eigentlich immer ein Thema, das mich auch gerade selbst beschäftigt.«
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Leider wurde nie ein Text fertig, bis ich dann mit Anfang 20 den ersten Roman abgeschlossen habe. Das war ein Fantasy-Jugendbuch, hatte aber auch schon queere Figuren. Nachdem ich Ewigkeiten Soziologie studiert habe, habe ich mich entschieden, es tatsächlich mit dem Schreiben zu versuchen und bisher klappt das ganz gut. In meinen Geschichten verarbeite ich eigentlich immer ein Thema, das mich auch gerade selbst beschäftigt. Mal mehr, mal weniger bewusst. Ich mag es auch gerne mal zuckrig kitschig, aber ich mag auch Geschichten, mit ein bisschen mehr Tiefe und Figuren, die an sich wachsen. Das ist sowieso das Motto in meinen Geschichten. Schicksalsschläge sind mies und es ist schwer, damit fertig zu werden. Auch mit den eigenen Dämonen. Aber es ist möglich und jeder kann sein Glück finden – vor allem, wenn man bereit ist, die eigenen Dämonen zu bändigen und an sich zu arbeiten.

Neben Gay Romance, die in der Gegenwart spielt, liebe und schreibe ich auch Fantasy. Fremde fantastische Welten sei es in High Fantasy, Science Fiction oder in Urban Fantasy, haben mich schon immer fasziniert. Deshalb bin ich auch bei den „Nordlichtphantasten“ dabei, einem Zusammenschluss norddeutscher Fantasy-Autoren.

Wenn ich nicht gerade schreibe oder in ein Buch vertieft bin, spielt Musik eine sehr große Rolle in meinem Leben. Ich höre fast immer Musik beim Schreiben, vor allem Folk, Indie, Jazz oder Soul. Zu meinen Lieblingsmusikern zählen Ben Howard, Damien Jurado, Nina Simone, John Martyn, Glen Hansard und Placebo. Zu fast allen meinen Büchern gibt es auch eine Playlist auf Spotify. Inzwischen habe ich sogar ganze vier Bücher, in denen einer der Hauptfiguren ein Musiker ist! Wahrscheinlich, weil mich das so fasziniert und ich selbst musikalisch leider total unbegabt bin. Ich gehe auch total gerne auf Konzerte und habe schon fast alle meine Lieblingsmusiker live gesehen.

Neben Musik und Literatur interessiere ich mich auch für Kunst und Filme. Ich bin ein echter Serienjunkie und verschlinge alles, was mir gefällt. Von Space Opera, über Anime bis zu Krimi-Serien.

Ein ganz anderes Thema, das mir auch schon lange wichtig ist, ist Umweltschutz. Ich bin seit ich 18 bin Vegetarierin und versuche immer mehr auf vegan umzustellen. Als Jugendliche war ich schon auf Klimademos, Anti-AKW-Demos etc. und heute ist das Thema natürlich aktueller denn je. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind aber schon viel länger Themen, mit denen ich mich beschäftige. Ich mache auch gerne ausgedehnte Spaziergänge in der Natur rund um Hamburg.

Mein aktueller Traum ist es, mir ein Tiny House zu bauen und am besten mit anderen Künstlern in einer kleinen Gemeinschaft zu leben. Mit Gemüsebeeten, Katzen und viel Kreativität.

Text und Banner © Celia Jansson;
Foto © Manuela Gangl;
mit freundlicher Genehmigung.
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