1. März 2026

Mikah Rose

Hiya! Mein Name ist Mikah (er/ihm) und ich wuchs ohne queere Vorbilder auf. Erst in meinen Zwanzigern wurde mir so klar, dass ich ein trans Mann bin. Ich möchte mit meinen queeren Own Voice Geschichten meinen Beitrag dafür leisten, dass junge Menschen mehr Zugang zu diversen Stimmen, Erfahrungen und Lebensrealitäten erhalten. Auch außerhalb von FanFictions. Queere Geschichten zu schreiben und zu lesen ist kein Privileg, sondern eine Notwendigkeit.

 

Unter dem Pseudonym Mikah Rose tue ich genau dies. Ich bin ich queerer, autistischer Autor von Own Voice Stories. Ich schreibe für Teenager*innen, junge Erwachsene und alle die, die sich selbst noch finden müssen oder wollen, die mit Charakteren gemeinsam auf die Reise gehen wollen, sich endlich korrekt und vielschichtig in Geschichten wiederfinden möchten oder die einfach tiefgründige, emotionale und character driven Bücher lesen wollen.

Bei meinen Stories geht es viel um Entwicklung und Coming of Age. Um die Fragen „Wer bin ich?“ und „Was will ich vom Leben?“ sowie Ängste, Unsicherheiten und Einsamkeit. Diese essenziellen Probleme plagen meine Protagonist*innen und bunten Freundesgruppen. Queere Liebesgeschichten dürfen natürlich auch nicht fehlen, am besten mit Tropes wie „friends to lovers“ und oft unter dem Motto „Zucker statt Spice“. Wer außerdem gerne Prosa mit Metaphern und gewollten Wiederholungen liest, ist bei mir an der richtigen Stelle!

Wie schon angedeutet begann meine Schreibreise mit dem Verfassen von Fan-Werken für mehrere Fandoms, vor allem „Warrior Cats“. Doch 2023, nachdem ich mehrere Schreibworkshops besuchen durfte, bei denen ich viel gelernt und vor allem viel Motivation erhalten habe, schrieb und veröffentlichte ich innerhalb weniger Monate mein erstes Buch: Das kurze, aber facettenreiche Jugendbuch „Jonah ist ein Junge“.

Doch bei Young Adult soll es nicht bleiben, denn ich schreibe auch für ein älteres Publikum im New Adult Bereich, denn ich finde es wichtig wertzuschätzen, dass auch Mitte zwanzig noch nicht völlig erwachsen und selbstständig sein kann oder muss. Dass man sich selbst neu oder zum ersten Mal entdecken kann, die große, queere Liebe finden oder komplett von vorne anfangen darf.

Ein Happy End ist dabei für mich immer mit dabei – denn „Bury Your Gays“ haben wir nun wirklich schon genug erleiden müssen. Nur, dass ein Happy End nicht immer so aussieht, wie man es anfänglich erwarten oder wünschen würde …

Es ist vielleicht offensichtlich, aber ich habe an der Uni Lehramt studiert und sehe deshalb das kreative Schreiben nicht nur als mein persönliches Outlet, sondern auch als Bildungsauftrag.

Lesen fördert Empathie. Lesen fördert Begegnung. Vor allem authentische Geschichten, die tatsächliche Begebenheiten und Lebenswelten wiedergeben, steuern zu einer offeneren, vielfältigeren und toleranteren Gesellschaft bei. Doch noch mehr als das; Sich selbst in positiver Art und auf ganz selbstverständliche Weise in Medien zu sehen, kann unfassbar heilend sein, in einer Welt, die darauf ausgelegt zu sein scheint, uns wehzutun. Zu dieser Heilung einen kleinen Beitrag leisten zu können macht mich sehr, sehr stolz.

»Bei meinen Stories geht es viel um Entwicklung und Coming of Age. Um die Fragen „Wer bin ich?“ und „Was will ich vom Leben?“ sowie Ängste, Unsicherheiten und Einsamkeit.«
Wir schreiben queer
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Wenn auch nur eine einzige Person sich durch mein Schreiben gesehen, gehört, verstanden und vor allem weniger allein fühlt, dann habe ich mein Herzensziel erreicht.

PS.: Ich illustriere außerdem für Autor*innen (wie mich selber) Cover, Charakterkarten und andere Goodies unter dem Künstlernamen @plantskid. Am liebsten bunt und queer, natürlich!

Text & Foto © Mikah Rose
Banner © Mikah Goy; www.plantskid.art
mit freundlicher Genehmigung.
Unbezahlte Werbung.