Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken
Am 02. Mai 2026 erschien mit »Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken« der Debütroman von Philipp W. Wilhelm. Ein autofiktionaler queerer Erinnerungsroman über Kindheit und Aufwachsen im Bayern der 80er auf ca. 352 Seiten.
Philipp hat uns auch ein paar persönliche Worte dagelassen:
»In meinem autofiktionalen Roman geht es um das Aufwachsen eines queeren Kindes in den 80ern/90ern in Niederbayern, und unter anderem um den Einfluss der ROCKY HORROR SHOW auf die queere Community. Der Hauptpunkt ist aber die schleichende Erkenntnis, dass man gewisse Themen sehr lange mit sich herumträgt, wenn man nicht gelernt hat / nicht die Möglichkeit hatte bzw. sie nicht genutzt hat, um darüber zu sprechen. Was passiert, wenn Familien eher weg- als hinschauen. Weghören, anstatt zuhören.«
Klappentext:
2015. Bei einem Besuch des Musicals »The Rocky Horror Show« kehrt Johannes Eisner ungebeten in die 80er zurück – in das idyllische bayerische Dorf seiner Kindheit. Freibad, Hörspiele, Actionfiguren, geheime Treffen in Opas Scheune.
Philipp W. Wilhelm erzählt vom scheinbar behüteten Aufwachsen in überforderten Familien, rauchgeschwängerter Geborgenheit, vom Zeitgeschehen und von einer Gesellschaft, die lieber wegschaut als hinschaut.
Ein leiser Roman über fragile Freundschaften, das erste Aufkeimen queerer Identität und Risse, die früh entstehen, aber lange unentdeckt bleiben.
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© Philipp W. Wilhelm
