Theresa Schuck

Wörter haben mich schon von klein auf begleitet. Ob ich sie nun von anderen gelesen oder selbst geschrieben habe. Ich hatte immer viel Spaß dabei in der Schule die »Montagsgeschichten« über mein Wochenende zu verfassen oder Mini-Geschichten über Tiere zu schreiben. Durch meine drei älteren Geschwister habe ich schon früh das Schreiben gelernt, auch wenn meine ersten Entwürfe noch vor Rechtschreibfehler wimmeln. 

»Das Schönste am Schreiben ist, dass es keine Regeln oder Gesetze gibt, und der Kreativität freien Lauf gelassen wird.«
Wir schreiben queer
Netzwerk queer-schreibender Autor*innen

Als ich meinen ersten Laptop bekommen habe – das war wohl in der 8. Klasse, als ich eine Präsentation halten musste – habe ich angefangen digital zu schreiben. Immer wieder fing ich neue Geschichten an, zu Hause auf dem Laptop und in der Schule auf dem Papier. Leider habe ich nie eine solche Idee beendet. Mein erstes Manuskript habe ich »erst« im Alter von 19 Jahren vollendet. Mein Debütroman wird im MAIN-Verlag erscheinen. Den Titel und das Erscheinungsdatum kann ich leider noch nicht bekannt geben, aber das ist nicht schlimm, denn wenn man etwas geschafft hat, worauf man stolz ist, kann man auch die nötige Geduld aufbringen.

Auch im Legionarion-Verlag wird ein Buch von mir erscheinen, denn ich schreibe nicht nur Queer, sondern auch Fantasy. Allgemein bin ich offen für alle Genres, denn ich probiere gerne neue Dinge aus. So auch beim Schreiben. Mein erstes Buch ist aus einer ganz anderen Perspektive verfasst als mein zweites Buch. In meinem dritten versuche ich wieder etwas anderes aus. Das zählt für mich zu meiner Entwicklung als Autor hinzu.

Besonders viel Spaß am Schreiben macht mir, dass es keine Regeln für mich gibt. Ich kann meiner Fantasy und meinen Ideen freien Lauf lassen, ohne dass mich jemand dafür verurteilt. Natürlich müssen – sofern man sein Buch veröffentlichen will – bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Es gibt Dinge, die sind literarisch und inhaltlich einfach unschön. Besonders wenig Spaß machen mir Schreibblockaden. Diese fiesen Dinger, die einen unnötig viel Zeit rauben, weil sie sich entweder nicht lösen oder nicht umgehen lassen. Wenn mir das passiert, dann versuche ich zu einer späteren Stelle im Plot zu springen und die Lücke, die gerade blockiert ist, später auszufüllen.

Und die letzte Information, die es nun über mich gibt: Ich bin eine Person, die sich vor dem Schreiben keinen Plot zurechtlegt. Ich schreibe drauf los und bisher hat das immer gut geklappt. Jeder muss so schreiben, wie er es für sich persönlich am besten kann! Und damit sage ich nur: viel Spaß beim Lesen und Schreiben.

Text & Bilder © Theresa Schuck;
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