Sydney Stafford

Stillgestanden! Augen auf den Text!«

Na bitte. Fangen wir mal vorne an. Ich bin mittelalt, wohne fast mittig im Norden von Deutschland und rede gerne mitte zwei Katzen. Na, erkennt ihr schon ein Muster? Mitt Sicherheit. Boah, war der flach. Ba-dumm-tss!

Egal. Eigentlich habe ich es nicht so mit Selbstvorstellungen, aber ihr wollt ja was wissen, also rücke ich damit raus und hoffe, es liest sich geschmeidig glatt wie ein Pöterchen mit Pfirsichhaut.

Meine Vorlieben liegen eindeutig im Bereich Gay Military. Harte Männer mit oftmals weichem Kern, großem Herzen und vor allen Dingen in brenzligen Situationen. Dazu in Uniform. Kann man da widerstehen?

Nein. Also fing ich vor ungefähr zehn Jahren, »ernsthafter« an zu schreiben, denn die Geschichten mussten raus. Anders kann ich das nicht erklären. Ich hatte kein Mitspracherecht, die Charaktere sabbelten mich zu und setzten mir die Pistole auf die Brust. Und ich sage euch, bei gut ausgebildeten Elitesoldaten wollt ihr das nicht unbedingt.

Und es macht mir Spaß. So viel Spaß, dass ich vor lauter Arbeit kaum noch zu meinen Hobbys komme, die da wären: Zeichnen, Geocaching, Wandern, Sport und seit Kurzem auch verstärkt Fotografie. Am liebsten fotografiere ich ja die Eurofighter in Wittmund – und Katzen. Katzen sind immer gut. Makrofotografie auch, und Landschaften, aber ich komme vom Thema ab. Hatte ich schon Katzen erwähnt?

»Ich hätte nie gedacht, dass »meine Jungs« mal einen Bildungsauftrag erfüllen, beziehungsweise ich als Autorin.«
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Ich schreibe das, was mir Spaß macht, aber ich höre immer öfter, dass meine Leser Soldaten und Spezialkräfte mittlerweile mit anderen Augen sehen, sich plötzlich für die Bundeswehr interessieren, selbst Einsätze recherchieren. Sich Gedanken machen. Das finde ich richtig klasse. Ich hätte nie gedacht, dass »meine Jungs« mal einen Bildungsauftrag erfüllen, beziehungsweise ich als Autorin. Aber das läuft nebenbei. Mein Ziel ist es, dass Leser nach einem gestressten Tag einfach abschalten und sich in eine andere Welt begeben können und ganz oft gibt es nach vielen Querelen und Prüfungen für die Männer ein Happy End. Also, fast immer.

So, ich glaube, das wäre es im Groben.
Danke für eure Aufmerksamkeit, Ihr dürft jetzt wegtreten! 😉

Text & Bilder © Sydney Stafford;
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