Newsfeed der queer-literarischen Buchwelt

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47 Minuten zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #rezension 🏳️‍🌈

Bereits im August 2017 hat der queere Rezensionsblog Like a Dream das lesbische Drama ›Ein einziger Kuss‹ rezensiert und für gut befunden. Der Klappentext liest sich interessant und daher wollten wir Euch den Roman von Levia Ortega nicht vorenthalten.

Klappentext:
Leadville, ein kleiner Ort, konservativ und im Alltag durch den katholischen Glauben geprägt. Zwei Frauen, die sich hier 22 Jahre zuvor im Sommer begegneten und sich ineinander verliebten, deren Liebe damals jedoch chancenlos war und die seitdem auf unterschiedliche Weise an jenen Ort gebunden sind.
Abigail Shaw, verheiratete Hausfrau und liebevolle Mutter, lebt hier seit ihrer Jugend ein, nach außen hin, zufriedenes Leben mit ihrem Mann David und ihrer Tochter Naomi.
Harper Gibson, selbstständig, erfolgreich und gefragt als Innenarchitektin, lebt seit selber Zeit, weit weg von den Stadtgrenzen Leadvilles, ein Leben, das ebenfalls erfüllt zu sein scheint, doch ist es alles andere als das.
Die Zeit vergeht, hält beide Frauen in ihren Welten, aber auch in ihren Emotionen und Erinnerungen an einen einzigen Kuss vor 22 Jahren gefangen. Eines Tages steht Abigail der Erkenntnis gegenüber, ihr bisheriges Dasein nur nach den strengen Regeln des katholischen Glaubens ausgerichtet zu haben. Dabei erkennt sie, dass sie in einem Sumpf aus Selbstbetrug, Lügen, Manipulation und Verleumdung der eigenen Identität feststeckt, und bricht mit ihrem bis dato geführten Leben.
Als Harper wegen eines Schicksalsschlages nach all den Jahren nach Leadville zurückkehrt, treffen die Frauen erneut aufeinander.
Ist Abigail diesmal bereit, sich gegen die gesellschaftlichen Zwänge der kirchlichen Gemeinde zu stellen und ihr gesichertes Leben zu riskieren, um sich selbst zu finden?
____________________
© Levia Ortega

Julianes Fazit lautet:
»„Ein einziger Kuss“ ist ein gelungenes lesbisches Drama, das durch gut nachvollziehbare Charaktere besticht und eine ernste Thematik zur Sprache bringt. Hin und wieder bricht die Autorin zwar aus der Handlung aus und verliert sich in Nebensächlichkeiten und unnötigen Zusammenfassungen, doch die Kerngeschichte ist durchaus spannend und kommt mit einer guten Botschaft daher. [...]«

Lust auf die ganze Rezension bekommen? Dann könnt Ihr hier alles lesen:
https://www.like-a-dream.de/?p=3949

Like a dream auf Facebook: www.facebook.com/LikeaGayDream

Link zum Buch auf Amazon:
www.amazon.de/Ein-einziger-Kuss-Levia-Ortega-ebook

Das Buch ist als Print und als E-Book erhältlich.

Bild von cocoparisienne auf Pixabay

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #rezension 🏳️‍🌈

Bereits im August 2017 hat der queere Rezensionsblog Like a Dream das lesbische Drama ›Ein einziger Kuss‹ rezensiert und für gut befunden. Der Klappentext liest sich interessant und daher wollten wir Euch den Roman von Levia Ortega nicht vorenthalten.

Klappentext:
Leadville, ein kleiner Ort, konservativ und im Alltag durch den katholischen Glauben geprägt. Zwei Frauen, die sich hier 22 Jahre zuvor im Sommer begegneten und sich ineinander verliebten, deren Liebe damals jedoch chancenlos war und die seitdem auf unterschiedliche Weise an jenen Ort gebunden sind.
Abigail Shaw, verheiratete Hausfrau und liebevolle Mutter, lebt hier seit ihrer Jugend ein, nach außen hin, zufriedenes Leben mit ihrem Mann David und ihrer Tochter Naomi.
Harper Gibson, selbstständig, erfolgreich und gefragt als Innenarchitektin, lebt seit selber Zeit, weit weg von den Stadtgrenzen Leadvilles, ein Leben, das ebenfalls erfüllt zu sein scheint, doch ist es alles andere als das.
Die Zeit vergeht, hält beide Frauen in ihren Welten, aber auch in ihren Emotionen und Erinnerungen an einen einzigen Kuss vor 22 Jahren gefangen. Eines Tages steht Abigail der Erkenntnis gegenüber, ihr bisheriges Dasein nur nach den strengen Regeln des katholischen Glaubens ausgerichtet zu haben. Dabei erkennt sie, dass sie in einem Sumpf aus Selbstbetrug, Lügen, Manipulation und Verleumdung der eigenen Identität feststeckt, und bricht mit ihrem bis dato geführten Leben.
Als Harper wegen eines Schicksalsschlages nach all den Jahren nach Leadville zurückkehrt, treffen die Frauen erneut aufeinander.
Ist Abigail diesmal bereit, sich gegen die gesellschaftlichen Zwänge der kirchlichen Gemeinde zu stellen und ihr gesichertes Leben zu riskieren, um sich selbst zu finden?
____________________
© Levia Ortega

Julianes Fazit lautet:
»„Ein einziger Kuss“ ist ein gelungenes lesbisches Drama, das durch gut nachvollziehbare Charaktere besticht und eine ernste Thematik zur Sprache bringt. Hin und wieder bricht die Autorin zwar aus der Handlung aus und verliert sich in Nebensächlichkeiten und unnötigen Zusammenfassungen, doch die Kerngeschichte ist durchaus spannend und kommt mit einer guten Botschaft daher. […]«

Lust auf die ganze Rezension bekommen? Dann könnt Ihr hier alles lesen:
www.like-a-dream.de/?p=3949

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www.amazon.de/Ein-einziger-Kuss-Levia-Ortega-ebook

Das Buch ist als Print und als E-Book erhältlich.

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17 Stunden zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Adventspuzzle 🏳️‍🌈

🧩🧩 Na, habt Ihr Türchen Nr. 12 schon sehnsüchtig erwartet? 😀

Wer erkennt es?

Have fun and enjoy your evening, 🥰

Jay & Lena

SPIELREGELN:

‼️ Auch wenn Ihr das Cover und damit den Titel des Buches (er-)kennt, bitte NICHT in die Kommentare schreiben. Wir möchten, dass so viele wie möglich mitraten können.

‼️ Schreibt stattdessen in die Kommentare, dass Ihr wisst, um welches Cover es sich handelt und schreibt vielleicht etwas aus der Geschichte dazu, das Euch im Gedächtnis geblieben ist - ohne zuviel zu spoilern.

‼️ Cool wäre natürlich, wenn Ihr auch ein Zitat aus dem Buch in die Kommentare schreibt. 🖤

Das Adventspuzzle wird täglich jeweils um 19:00 gepostet, wir lösen dann am nächsten Abend auf. 😀

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Adventspuzzle 🏳️‍🌈

🧩🧩 Na, habt Ihr Türchen Nr. 12 schon sehnsüchtig erwartet? 😀

Wer erkennt es?

Have fun and enjoy your evening, 🥰

Jay & Lena

SPIELREGELN:

‼️ Auch wenn Ihr das Cover und damit den Titel des Buches (er-)kennt, bitte NICHT in die Kommentare schreiben. Wir möchten, dass so viele wie möglich mitraten können.

‼️ Schreibt stattdessen in die Kommentare, dass Ihr wisst, um welches Cover es sich handelt und schreibt vielleicht etwas aus der Geschichte dazu, das Euch im Gedächtnis geblieben ist – ohne zuviel zu spoilern.

‼️ Cool wäre natürlich, wenn Ihr auch ein Zitat aus dem Buch in die Kommentare schreibt. 🖤

Das Adventspuzzle wird täglich jeweils um 19:00 gepostet, wir lösen dann am nächsten Abend auf. 😀
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Das Cover gehört zu einem meiner Herzensbücher. 🥰 Die Charaktere sind alles andere als einfach und trotzdem liebe ich sie abgöttisch. 😁

Ich würde auch sagen, das habe ich diesmal erkannt. Es ist ein Buch, von dem ich behaupte, dass es nicht einfach ist, es mal so nebenbei gelesen werden sollte. Es ist Wortgewaltig und eines meiner einprägsamsten Bücher seit langem. Der Autor hat ein Faible für Bananen und Schokocreme. 🙂

Ha😜 ich weiß es 😉😆😘

Das Buch hat sehr lange auf meinem Reader geschlummert, dann habe ich es endlich gelesen und in meiner Rezi geschrieben, dass es zu den besten Büchern gehört, die ich je gelesenen habe. ❤️

"Lieber ein gefühlträchtiges Schwein im Schlamm als ein frigides Arschloch mit einem Skalpell, das sich erst die Arme aufschneiden muss, damit es auch nur irgendetwas fühlt."

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21 Stunden zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #benefiz 🏳️‍🌈

Das 12. Türchen der 24 Days of Queeradventhologie wurde letztes Jahr von Svea Lundberg & Julia Fränkle mit ihrer Geschichte ›Rabenwinter‹ geöffnet.

Hier findet Ihr das Buch: https://www.amazon.de/dp/B07LDT6RQ8

Die Leseprobe könnt Ihr hier finden:
https://www.facebook.com/queeradventhologie/posts/890009921396169

Der Gesamterlös des Buches geht an:
www.allout.org
https://www.facebook.com/AllOutOrg/

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #benefiz 🏳️‍🌈

Das 12. Türchen der 24 Days of Queeradventhologie wurde letztes Jahr von Svea Lundberg & Julia Fränkle mit ihrer Geschichte ›Rabenwinter‹ geöffnet.

Hier findet Ihr das Buch: www.amazon.de/dp/B07LDT6RQ8

Die Leseprobe könnt Ihr hier finden:
www.facebook.com/queeradventhologie/posts/890009921396169

Der Gesamterlös des Buches geht an:
www.allout.org
www.facebook.com/AllOutOrg/#queeradventhologie #anthologie #leseprobe #svealundberg #rabenwinter

🏳️‍🌈 SVEA LUNDBERG 🏳️‍🌈
Svea Lundberg & Julia Fränkle

Nachfolgend eine Leseprobe meiner Kurzgeschichte, welche ihr im gleichnamigen Buch der Benefiz-Aktion ›24 Days of Queer@venthologie‹ lesen könnt.

Klappentext:
Eisige Kälte vor den Türen eines Tattoostudios und in Niklas’ Innerem. Ein dunkles Schandmal auf seinem Rücken und bittere Erinnerungen an denjenigen, der es ihm zugefügt hat. Hinter Niklas nur Dunkelheit, Kälte und Schmerz. Doch vor ihm ein winziger Lichtblick: Ronny. Und die Hoffnung auf einen gemeinsamen Rabenwinter.
_______________________________
Leseprobe aus ›Rabenwinter‹:

»Hey, was kann ich für dich tun?«
Ich zuckte regelrecht zusammen, fuhr zu dem Mann herum, der sich soeben von einem breiten Schreibtisch am anderen Ende des großen Raumes erhob und auf mich zukam. Ronny. Der Inhaber des ›Seven Aces‹. Tagelang hatte ich einschlägige Foren durchsucht, mich durch Tattoo-Studios in ganz Deutschland geklickt, um herauszufinden, wer rein technisch betrachtet der Beste sein müsste, um die Tätowierung auf meinem Rücken verschwinden zu lassen.
Meine Wahl war auf Ronny gefallen.
In erster Linie, weil mich die Cover-Ups, die er bislang gestochen und auf seiner Website online gestellt hatte, überzeugten. Und vielleicht … ganz vielleicht auch deshalb, weil er nicht wie viele Tätowierer bis ans Kinn und sogar darüber hinaus mit Tinte zugepflastert war, was ich immer gleichsam faszinierend wie beängstigend fand.
»Hallo, ich … bin wegen eines Tattoos hier.«
›Echt jetzt? Weswegen sonst?‹
Ronnys Grinsen wirkte weniger belustigt als vielmehr aufmunternd. Vermutlich war ich nicht sein erster Kunde, der Schiss vor dem Tätowieren hatte. Allerdings war es bei mir weniger die Angst vor dem körperlichen, als vielmehr vor dem seelischen Schmerz, die mir regelrecht die Kehle zuschnürte.
Fast dankbar ergriff ich die mir dargebotene Hand. Die Wärme von Ronnys Händedruck brachte mich jedoch nur dazu, am ganzen Körper zu schlottern.
»Setz dich, wenn du magst.« Ich folgte seiner Blickrichtung zu einem etwas abgewetzten, aber genau deshalb Charme versprühenden Sofa an der Ladenfront. »Jacke kannst du einfach dort abgelegen, ich hab momentan keine Garderobe. Hab schon überlegt, ob ich den da …«, er deutete auf einen großen, neunarmigen Kerzenhalter, der in der Ecke neben dem Sofa stand, »als Jackenhalter umfunktioniere. Aber ich schätze mal, dafür ist er nicht gedacht.«
Seltsam irritiert und gleichsam gefangen genommen von seinen Worten, streifte ich mir die Jacke von den Schultern und murmelte: »Sondern? Wofür ist er gedacht?«
»Keine Ahnung, hat irgendeine religiöse Bedeutung. Meine Oma war Jüdin. Den Kerzenhalter hat sie mir vermacht und ich fand ihn irgendwie cool. Aber wofür genau er da ist …«
»Lichterfest«, hörte ich mich selbst wie von Ferne murmeln.
»Hmm? Oh ja, schon mal gehört … Muss ich mal googeln. Aber jetzt zu dir … Normalerweise arbeite ich nur nach Termin, wegen der großen Nachfrage, aber ich hab gerade etwas Luft. Erzähl doch schon mal, was du dir vorgestellt hast.«
Ich schluckte trocken. Wenn das so einfach wäre …
»Willst du was trinken?«
Kam es mir nur so vor oder versuchte er tatsächlich, mir durch Smalltalk ein wenig Zeit zu erkaufen?
»Gerne. Ein Wasser, bitte.«
»Ich hab auch Kaffee da.«
Ich zögerte einen winzigen Moment. Nach wie vor fiel es mir manchmal selbst bei Kleinigkeiten schwer, abzulehnen. Meine eigenen Vorstellungen und Wünsche zu vertreten. Dabei wusste ich im Grunde sehr genau, was ich wollte – und was nicht.
»Nein, einfach Wasser.« Wie ferngesteuert überbrückte ich die wenigen Schritte zum Sofa. Ließ mich darauf niedersinken. Seit ich das Studio betreten hatte, seit Ronny mich angesprochen hatte, lastete eine bleierne Schwere auf mir. Ich fühlte mich wie in Watte gepackt. Seltsam ruhig und distanziert von dem, was folgen würde, wenn sich der dämpfende Vorhang der Teilnahmslosigkeit hob.
Gedankenverloren fuhr ich mit der Fingerspitze das Stoffmuster des Sofas nach. Kleine orange Kreise auf braunem, samtigem Grund. An manchen Stellen war der Stoff abgewetzt, das Orange der Kringel ausgefranst, sodass es beinahe so aussah, als verschwömmen die beiden Farbtöne miteinander.
»Hier, bitte.«
Blinzelnd wanderte mein Blick über das Wasserglas, das vor meinem Gesicht schwebte. Über die Hand, die daran hing. Schöne, schlanke, aber kräftige Finger. Weiter über den Unterarm, den eine in Blau- und Grüntönen schimmernde Echse, umgeben von Blättern und verschlungenen Ornamenten zierte. Darunter waren die Muskeln zu erkennen, die sich entspannten, als ich nach dem Wasserglas griff und Ronny losließ.
»Na dann … Wie heißt du eigentlich?« Er ließ sich mir gegenüber, auf einem der ebenso abgewetzten Sessel, nieder, war mit einem Mal auf derselben Höhe mit mir, sodass ich ihm direkt ins Gesicht sehen konnte. In seiner Miene blitzte Belustigung, jedoch nicht auf eine spöttische Weise. Vielmehr erschien mir das kantige Gesicht mit den dunklen Augen merkwürdig … sanft?
»Niklas«, würgte ich krächzend meinen Namen hervor, nahm hastig einen Schluck Wasser.
»Okay, Niklas, ich bin Ronny, aber das weißt du vermutlich. Hast du dir meine Website vorab angeschaut?«
Ich nickte, öffnete den Mund und plötzlich, mit angefeuchteten Stimmbändern, klappte es auch wieder mit dem Reden.
»Hab ich. Mir gefällt dein Stil sehr gut, deshalb …«, ›und weil ich dein Foto sympathisch fand‹, »bin ich hergekommen.«
»Freut mich. Also, was hast du dir vorgestellt und wo soll dein Tattoo hin?«
Für einen kurzen Moment hielt ich die Luft an. Ich war hier. Hatte das Studio betreten. Die erste, die vielleicht größte Hürde, war geschafft.
»Auf den Rücken«, stieß ich unter einem schweren Atemzug hervor. »Ich brauch ein … ein Cover-Up.«
»Oh.« In Ronnys dunklen Augen blitzte es. Ob bloße Überraschung oder mehr als das, vermochte ich nicht zu sagen. »Das heißt, da gibt’s schon ein verhunztes Tattoo?«
Vehement blinzelte ich gegen das Brennen hinter meinen Lidern an, gegen den plötzlich wiederkehrenden Schmerz im Inneren, der mit aller Macht nach draußen wollte. Fest klammerte ich die Hände um das Wasserglas.
»Kann man so sagen …« Meine eigene Stimme klang heiser und fremd in meinen Ohren. Trotz des Brennens in meinen Augen registrierte ich Ronnys betretenen Gesichtsausdruck. Das Zucken seiner Hand, als wolle er nach meiner greifen. Die verkrampften Finger lösen. Doch stattdessen erhob er sich.
»Darf ich es mal sehen?«
________________________________

© Svea Lundberg | ›24 Days of Queer@venthologie‹ | ›Rabenwinter‹

Link zum Buch: www.amazon.de/dp/B07LDT6RQ8
Autorenseite: www.facebook.com/Svea.Lundberg.Julia.Fraenkle.Autorin

Foto: Svea Lundberg
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1 Tag zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Neuerscheinung 🏳️‍🌈

Vor 9 Tagen hat Marc Weiherhof - Autor mal wieder etwas Neues für uns veröffentlicht. Diesmal handelt es sich um etwas Satirisches zum Jahresende. 😀
Wenn Ihr also Marcs Geschichte ›Silvesterknaller‹ noch nicht kennt, dann schaut doch mal rein.

Darum gehts:
An einem Erdnussflip ersticken? Kein Problem!

Der Endzwanziger Marvin ist frustriert, denn in der oberflächlichen Welt der schwulen Partnersuche macht der kleine Pummel keinen einzigen Stich. Auch wenn er sich danach sehnt und alles Menschenmögliche unternimmt, um die Herzen und/oder Schwänze seiner Lustobjekte zu erwärmen, bleibt er unglücklicher Single. Erst ein Unfall, bei dem Schlagsahne, Erdnüsse und eine Lasagne tragende Rollen spielen, rückt ihm den Kopf zurecht und katapultiert ihn in ein neues Leben. Ein unvergessliches, feucht-fröhliches Saunaabenteuer, bei dem selbst ein Pornodarsteller rote Backen bekommen würde, wartet auf ihn. In dieser Nacht erfährt Marvin, auf was es im Leben wirklich ankommt.

Hier ist der Link zum Buch:
https://www.amazon.de/dp/B082919393/

Und hier ist der Link zu einer Leseprobe auf Marcs Autorenseite:
https://www.facebook.com/marc.weiherhof/posts/1345140178993989

Hintergrundbild von Barbara A Lane auf Pixabay

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Neuerscheinung 🏳️‍🌈

Vor 9 Tagen hat Marc Weiherhof – Autor mal wieder etwas Neues für uns veröffentlicht. Diesmal handelt es sich um etwas Satirisches zum Jahresende. 😀
Wenn Ihr also Marcs Geschichte ›Silvesterknaller‹ noch nicht kennt, dann schaut doch mal rein.

Darum geht’s:
An einem Erdnussflip ersticken? Kein Problem!

Der Endzwanziger Marvin ist frustriert, denn in der oberflächlichen Welt der schwulen Partnersuche macht der kleine Pummel keinen einzigen Stich. Auch wenn er sich danach sehnt und alles Menschenmögliche unternimmt, um die Herzen und/oder Schwänze seiner Lustobjekte zu erwärmen, bleibt er unglücklicher Single. Erst ein Unfall, bei dem Schlagsahne, Erdnüsse und eine Lasagne tragende Rollen spielen, rückt ihm den Kopf zurecht und katapultiert ihn in ein neues Leben. Ein unvergessliches, feucht-fröhliches Saunaabenteuer, bei dem selbst ein Pornodarsteller rote Backen bekommen würde, wartet auf ihn. In dieser Nacht erfährt Marvin, auf was es im Leben wirklich ankommt.

Hier ist der Link zum Buch:
www.amazon.de/dp/B082919393/

Und hier ist der Link zu einer Leseprobe auf Marcs Autorenseite:
www.facebook.com/marc.weiherhof/posts/1345140178993989

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Sogar in der richtigen Farbe? Wow. Danke für die Vorstellung. 😍😍

2 Tage zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Adventspuzzle 🏳️‍🌈

🧩🧩 Türchen Nr. 11 ist vermutlich wieder etwas schwieriger als das gestrige Türchen. 🧐 Erkennt Ihr es trotzdem?

Wir sind seeeeeehr gespannt. 😀

Habt einen tollen Abend,

Jay & Lena

SPIELREGELN:

‼️ Auch wenn Ihr das Cover und damit den Titel des Buches (er-)kennt, bitte NICHT in die Kommentare schreiben. Wir möchten, dass so viele wie möglich mitraten können.

‼️ Schreibt stattdessen in die Kommentare, dass Ihr wisst, um welches Cover es sich handelt und schreibt vielleicht etwas aus der Geschichte dazu, das Euch im Gedächtnis geblieben ist - ohne zuviel zu spoilern.

‼️ Cool wäre natürlich, wenn Ihr auch ein Zitat aus dem Buch in die Kommentare schreibt. 🖤

Das Adventspuzzle wird täglich jeweils um 19:00 gepostet, wir lösen dann am nächsten Abend auf. 😀

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #Adventspuzzle 🏳️‍🌈

🧩🧩 Türchen Nr. 11 ist vermutlich wieder etwas schwieriger als das gestrige Türchen. 🧐 Erkennt Ihr es trotzdem?

Wir sind seeeeeehr gespannt. 😀

Habt einen tollen Abend,

Jay & Lena

SPIELREGELN:

‼️ Auch wenn Ihr das Cover und damit den Titel des Buches (er-)kennt, bitte NICHT in die Kommentare schreiben. Wir möchten, dass so viele wie möglich mitraten können.

‼️ Schreibt stattdessen in die Kommentare, dass Ihr wisst, um welches Cover es sich handelt und schreibt vielleicht etwas aus der Geschichte dazu, das Euch im Gedächtnis geblieben ist – ohne zuviel zu spoilern.

‼️ Cool wäre natürlich, wenn Ihr auch ein Zitat aus dem Buch in die Kommentare schreibt. 🖤

Das Adventspuzzle wird täglich jeweils um 19:00 gepostet, wir lösen dann am nächsten Abend auf. 😀
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Ich hab da so Ahnung, das dem Wunsch nach anderen Paarungen entsprochen wurde 😊 besinnliche Zeit 😉

Knutschen zum Fest in mehreren Teilen.

ok – ich habe es wieder nicht gelesen, aber ich weiß, welches Buch gesucht wird – es ist ein Sammelband und wurde von 2 AutorInnen geschrieben – im Klappentext kommt Katzenschnurren und Schneechaos vor – die Bücher einer der AutorInnen habe ich fast alle gelesen – eines der Bücher hat eine Hängematte auf dem Cover <3

Ein leuchtendes Dream Team.

Hinter dem Türchen des 11. Dezembers hat sich der Sammelband ›Weihnachtsküsse 1-3‹ von J. Walter (Benjamins Gärten – Autorenseite J. Walther) und Eva Anderson versteckt! Na… wer hat es gewusst? 😁 Wer also noch eine festliche Weihnachtslektüre sucht: Ihr könnt das Buch als E-Book und als Print erwerben. www.amazon.de/gp/product/B0813KFPLW

Respekt, ich hätte es selbst nicht erkannt! 😀

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2 Tage zuvor

Wir schreiben QUEER
🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #benefiz 🏳️‍🌈

Türchen 11 der 24 Days of Queeradventhologie hat vergangenes Jahr Jay Bélier von Béliers Fantastische Welt mit ihrer Geschichte ›Noir – Weihnachtsgeschichte des Todes‹  eröffnet.

Hier findet Ihr das Buch: https://www.amazon.de/dp/B07LDT6RQ8

Und hier geht es zur Leseprobe:
https://www.facebook.com/queeradventhologie/posts/890006184729876

🏳️‍🌈 #wirschreibenqueer #QueerWriters #benefiz 🏳️‍🌈

Türchen 11 der 24 Days of Queeradventhologie hat vergangenes Jahr Jay Bélier von Béliers Fantastische Welt mit ihrer Geschichte ›Noir – Weihnachtsgeschichte des Todes‹ eröffnet.

Hier findet Ihr das Buch: www.amazon.de/dp/B07LDT6RQ8

Und hier geht es zur Leseprobe:
www.facebook.com/queeradventhologie/posts/890006184729876#queeradventhologie #anthologie #leseprobe #jaybelier #NoirWeihnachtsgeschichteDesTodes

🏳️‍🌈 JAY BÉLIER 🏳️‍🌈
Béliers Fantastische Welt

Nachfolgend eine Leseprobe meiner Kurzgeschichte, welche ihr im gleichnamigen Buch der Benefiz-Aktion ›24 Days of Queer@venthologie‹ lesen könnt.

Wer bereits Noir aus meinem Buch ›Noir – Bei Anruf Mord‹ kennt, weiß, dass er ein Auftragsmörder der Regierung ist, der sich nach Lust und Laune mit seinen Opfern ›vergnügt‹.
›Noir – Weihnachtsgeschichte des Todes‹ spielt in Noirs Vergangenheit, noch vor Beginn von Band 1 und verrät ein paar winzige kleine Einblicke, worauf im noch kommenden Band 2 ausführlicher eingegangen wird.

Wer Noir noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass man seine Weihnachtsgeschichte trotzdem lesen kann, ohne dabei Vorkenntnisse haben zu müssen.

Klappentext:
Weihnachten war nie Noirs Ding, zumindest nicht, seit er sich erinnern kann. Bisher verband er das besinnliche Fest mit Leid und Schmerz und so übt er auch zu dieser Zeit seinen Job in vollen Zügen aus. Bis zu diesem einen bestimmten Tag, als er durch einen kleinen Unfall seinem Schicksal begegnet.

_____________________________
Leseprobe aus ›Noir – Weihnachtsgeschichte des Todes‹:

Ich starrte in den wolkenverhangenen Himmel. Erste kleine Schneeflocken wurden von einer eisigen Brise davongetragen. Ich zog den Kragen meines schwarzen Mantels hoch, um mich vor der Kälte zu schützen und summte vor mich hin. Ein letztes Mal sah ich auf den Boden hinab und begutachtete mein Werk. Ein Mann in feinem Zwirn lag vor mir in einer riesigen Blutlache. Ein eisiges Grinsen huschte über meine Lippen, als ich in seine von Säure zerfressene Fratze blickte. Ja, dieser Kerl musste einiges ertragen, denn für den ein oder anderen nahm ich mir ziemlich viel Zeit und ergötzte mich an ihren Schreien. Ich liebte es, wenn sie wimmerten und um ihr jämmerliches Leben bettelten, als wenn sich dadurch etwas an meinem Auftrag ändern würde.
›Für dich ist soeben der letzte Vorhang gefallen! Das war die letzte Vorstellung deiner Lügen … und so was wie du will fürs Volk einstehen! Wer seinen Schwanz nicht in seiner Hose behalten kann, muss eben mit der Quittung rechnen!‹
Ich zuckte mit den Schultern und schob meine Hände in die Manteltaschen, denn es war wirklich verdammt kalt geworden. Diesen Kerl würde vor dem Frühjahr keiner mehr finden, und wenn er dann entdeckt wurde, war ich bereits über alle Berge. Ich hatte mir auch einiges einfallen lassen, um die Identifizierung zu erschweren. So schlug ich ihm bei vollem Bewusstsein die Zähne heraus, entfernte seine Fingerkuppen und verätzte letztendlich das Gesicht des zur Kandidatur gestellten Gouverneurs, trotz der vielen Anzeigen, die gegen ihn liefen. Wer wollte schon einen Sexualstraftäter in diesen Kreisen haben? Mein Auftraggeber jedenfalls nicht.
Ich lief zur Brüstung, die das Flachdach sicherte, stieg auf die schmale Mauer und starrte auf das dicke Kabel über mir. »Mann, ey! Können die sich nicht bessere Fluchtrouten raussuchen?«, brummelte ich genervt in mich rein und zog dabei die Lasche aus meiner Gürtelschlaufe. Mit Schwung riss ich den Gürtel aus meinem Hosenbund, sah dabei über das gesamte Industriegelände und musste nun innerlich doch grinsen. Da hatte mir die CIA tatsächlich eine Fluchtroute über die Dächer beschert, mit der ich den Kameras ausweichen konnte. Irgendwie fand ich das jetzt doch nett von ihnen, zumal sie mir den Auftrag und die Route sogar als Weihnachtsgeschenk präsentiert hatten. Gut, es war zwar erst der 23. Dezember, aber leider ließ es sich nicht vermeiden, dass ich mein hübsches Geschenk etwas früher geöffnet hatte.
Ich wollte gerade loslegen, als mir ein doch sehr bekanntes Gesicht regelrecht vor die Augen sprang. Mick stand locker angelehnt an einem Baumstamm und schaute mir mit einem scheinbar süffisanten Grinsen zu.
›Was macht der denn da? Spielt der etwa schon wieder meinen Chauffeur?‹
Ich schwang das Leder des Gürtels über die Hochspannungsleitung, sprang zeitgleich vom Dach ab und schlitterte in einem Affenzahn über das Gelände. Die klirrende Kälte raubte mir die Luft zum Atmen. Meine Lungen zogen sich stechend zusammen und binnen Augenblicken schlotterte ich am ganzen Körper.
›Das war ein Scheiß-Weihnachtsgeschenk! Ich hasse Weihnachten! Verfluchter Mist!‹, schrie ich innerlich, aber ich war Profi genug, um mein Gefluche nicht lauthals rauszubrüllen. Ich sah Mick lachen, doch dann wurde er plötzlich ernst und kam mir mit wild rudernden Armen entgegengerannt.
»Nicht doch! Noir! Lass los!«
Erst da bemerkte ich direkt neben der Stromleitung die hohe, schmale Betonsäule, welche durch den riesigen Baum, an dem Mick vorher gestanden hatte, verdeckt gewesen war. Seine panisch ausgerufenen Worte sorgten dafür, dass ich einfach die Finger von meinem Gürtel löste und mich fallen ließ. Mit voller Wucht prallte ich mit Mick zusammen und riss ihn mit mir zu Boden. Mein Atem überschlug sich, als er mich schützend an seinen warmen, starken Körper presste und sein herber Duft mich umgab.
»Verdammt Noir! Du bist nicht mehr zehn! Ich hatte erwartet, dass du mit deinen sechzehn Lenzen schon etwas erwachsener bist und nicht immer noch diesen Abenteuer- und Adrenalinscheiß brauchst! Du hättest doch nicht … Noir? Hey Noir, was ist los mit dir? Komm schon, bau jetzt keinen Mist, Alter! Mach die Augen auf! Noir …?«
Ich lauschte seinen Worten, die immer leiser wurden, bis sie letztendlich verstummten. Immer wieder ruckelte mein Körper und ich fühlte, wie sich warme Lippen auf meine legten. Ein seltsames Rauschen durchzog meine Ohren, während sich ein unangenehmer Druck in meinem Brustkorb ausbreitete. Was war nur los mit mir? Es wurde dunkel um mich herum, beinahe schon beängstigend, und doch erfüllte mich eine seltsame Wärme.

* * *

»HALLO? Hallo, ist da jemand?«, hörte ich mich rufen. Um mich herum herrschte fast komplette Finsternis. Angestrengt versuchte ich, etwas zu erkennen, als ich plötzlich hinter mir ein Klirren vernahm. Erschrocken wandte ich mich um und sah einen Mann mit einem schwarzen, zerfledderten Umhang in einer Ecke stehen, der mich beobachtete. Dicke Ketten waren um seinen Hals und seinen Körper gelegt und sein Gesicht war so aufgequollen, dass seine Augäpfel fast in ihren Höhlen verschwanden. In seinen patschnassen, zerzausten Haaren hatten sich Algen verheddert und der Kerl stank einfach nur bestialisch.
»Da bist du ja mein Junge! So lange habe ich schon versucht dich zu finden, weil ich dir unbedingt was sagen muss!«, erklang nun eine hallende Stimme hinter mir.
Ich fuhr erschrocken zusammen und war wie erstarrt. Vorsichtig drehte ich mich wieder um und konnte niemanden erkennen.
»Weißt du eigentlich, dass du mit deinem Hass zu dieser heiligen Zeit einen großen Fehler machst? Du solltest das Fest lieben und nicht verachten. Verbringe es mit Menschen, die du magst!«
Ein eisiger Schauer zog über meinen Rücken und meine Nackenhaare stellten sich auf. Ich kniff leicht die Augen zusammen und fokussierte wachsam die Dunkelheit.
»Wer … wer ist da?«, knurrte ich. Ich hasste es, wenn ich eine Situation nicht von Anfang an kontrollieren konnte. Vorsichtig tastete ich meinen Körper ab und als ich bemerkte, dass meine Knarre nicht mehr da war, wo sie eigentlich sein sollte, schluckte ich schwer. »Wer hat das gesagt? Los, zeig dich!«
Als sich niemand zu erkennen gab, drehte ich mich langsam zu dieser seltsamen Gestalt im Umhang um und zuckte zusammen, als sie mich plötzlich aus feurig glühenden Augen musterte.
»Ich habe das gesagt!«, erklärte sie, fuchtelte dabei mit meiner Waffe herum, begutachtete diese von allen Seiten und verzog dabei ihre Visage zu einer Fratze.
»Aber … wie … du …«, stammelte ich, »Du warst doch hier und hast dich keinen Millimeter bewegt … und … und die Stimme, sie … sie kam von hinten.« Zögerlich zeigte ich mit dem Daumen über meine Schulter.
»Ist das jetzt so wichtig?«, erwiderte die Kreatur mit einem Lachen, welches sich schon fast wie ein Schnorcheln anhörte, und wurde schlagartig wieder ernst. »Noir, hör zu. Ich bin froh, dich endlich gefunden zu haben, denn wie ich bereits erwähnte, muss ich dir dringend was sagen! Du kannst nicht immer alle Menschen um dich herum hassen, schon gar nicht zu dieser besinnlichen Zeit! Und um es dir besser zu veranschaulichen, was ich damit meine, möchte ich dir etwas aus deiner Vergangenheit und deiner Zukunft zeigen!«
Während dieses Ding vor sich hin blubberte, kam aus seinem Mund ein gewaltiger Schwall Wasser, samt Matsch und anderem Gedöns, das vor seine Füße platschte. Angeekelt hielt ich mir bei diesem fauligen Gestank die Nase zu und schüttelte den Kopf.
›Vergangenheit? Zukunft? Was soll der Scheiß! Ich muss ’nen Stromschlag bekommen haben!‹
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© Jay Bélier | ›24 Days of Queer@venthologie‹ | ›Noir – Weihnachtsgeschichte des Todes‹

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Foto: pixabay.com
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